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Fructosurie

Fructosurie bezeichnet eine vermehrte Ausscheidung von Fruktose im Urin. Ursache kann unter anderem eine Störung des Fruktoseabbaus oder der Aufnahme in der Leber sein. Typische Symptome sind je nach Form unterschiedlich und können von völliger Beschwerdefreiheit bis zu Magen-Darm-Beschwerden, Unwohlsein oder Konzentrationsproblemen reichen, besonders nach Fruktoseaufnahme. Die Diagnose erfolgt meist durch Urin- und Blutuntersuchungen auf Fruktose sowie die ärztliche Anamnese zu Ernährung und Beschwerden. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer individuellen Ernährungsanpassung und dem Vermeiden fruktosehaltiger Lebensmittel; bei Verdacht sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden nach fruktosehaltiger Ernährung, ungeklärtem Auftreten von Fruchtzucker im Urin oder dem Verdacht auf eine Stoffwechselstörung sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei starken Symptomen wie schwerer Benommenheit, anhaltendem Erbrechen oder Zeichen einer akuten Verschlechterung ist der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann 116117 für ärztliche Bereitschaft kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Ist Fructosurie gefährlich?

Das Risiko hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Stoffwechselstörung ab. Häufig sind Beschwerden mild, eine ärztliche Abklärung ist jedoch wichtig.

Woran erkennt man Fructosurie?

Meist zeigt eine Urinuntersuchung die vermehrte Fruktoseausscheidung. Ergänzend werden Blutwerte und die Ernährungsanamnese beurteilt.

Wie wird Fructosurie behandelt?

In der Regel wird die Ernährung angepasst, sodass Fruktose möglichst gemieden oder begrenzt wird. Die konkrete Empfehlung richtet sich nach Diagnose und Verträglichkeit.