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Frühgeborenenapnoe

Frühgeborenenapnoe (ICD-10 P28) bezeichnet wiederkehrende Atempausen bei Frühgeborenen, die vorübergehend zu weniger oder keinem Atemfluss führen. Häufig geht sie mit Veränderungen wie verlangsamter Atmung, Blässe, blauem Lippenrand oder langsamer Herzfrequenz einher. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand des klinischen Verlaufs und durch Überwachung (z. B. Atem- und Herzfrequenzmonitoring) im Krankenhaus. Je nach Schwere werden zunächst Beobachtung und ggf. Unterstützung der Atmung eingesetzt; häufig kommt auch eine medikamentöse Therapie in Betracht, etwa mit Coffein. Wichtig ist außerdem das Beurteilen weiterer Ursachen, wie Infektionen oder Atemwegsprobleme.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden Atempausen, blauer Verfärbung, deutlich reduzierter Atmung oder wenn das Frühchen auffällig schlapp wirkt, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Notfall ist 112 zu wählen; bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Problem kann 116117 kontaktiert werden. Bei Sorgen über die Atmung oder den Verlauf sollte außerdem zeitnah eine Vorstellung bei der behandelnden Kinder-/Neonatologie erfolgen.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert Frühgeborenenapnoe meist?

Oft nimmt die Häufigkeit mit zunehmender Reifung der Atmungssteuerung über Wochen ab. Der genaue Verlauf hängt vom Schwangerschaftsalter und der Schwere ab.

Woran erkennt man, ob ein Atemproblem gefährlich ist?

Warnzeichen sind vor allem anhaltende Atempausen, bläuliche Verfärbungen, starke Teilnahmslosigkeit oder eine deutliche Veränderung von Atmung und Herzfrequenz. Bei solchen Zeichen sollte sofort medizinische Abklärung erfolgen.

Welche Behandlung ist üblich?

Typisch sind Überwachung und je nach Bedarf atemunterstützende Maßnahmen. Bei bestimmten Verläufen kann auch eine medikamentöse Therapie erwogen werden.