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Frühgeburt

Bei einer Frühgeburt kommt es zur Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche. Je nach Schwangerschaftswoche sind die Organsysteme des Kindes unterschiedlich weit entwickelt; dadurch können Atemprobleme, Anpassungsschwierigkeiten nach der Geburt und weitere medizinische Herausforderungen auftreten. Mögliche Warnzeichen sind vorzeitige Wehen, zunehmende Unterbauchschmerzen, Druckgefühl im Becken sowie Blutungen oder ein vorzeitiger Blasensprung. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung von Gebärmutterhals und Wehentätigkeit sowie per Ultraschall zur Bestimmung des Schwangerschaftsalters. Behandlungsschwerpunkte sind die Stabilisierung der Schwangerschaft, je nach Situation Wehenhemmung, Kortison zur Reifung der Lungen sowie die Betreuung in einem Perinatalzentrum.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Frühgeburtszeichen wie regelmäßige Wehen vor der 37. Woche, Blutungen, Fruchtwasserabgang oder deutlichem Druckgefühl im Unterbauch sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Im Notfall ist der Rettungsdienst unter 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Problemen kann auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Welche Anzeichen deuten auf eine Frühgeburt hin?

Typisch sind vorzeitige, regelmäßige Wehen, Unterbauchschmerzen oder ein Druckgefühl, Blutungen sowie ein vorzeitiger Blasensprung mit Fruchtwasserabgang.

Wie wird das Schwangerschaftsalter bei Verdacht auf Frühgeburt festgestellt?

Üblicherweise erfolgt dies mit Untersuchung und Ultraschall; zusätzlich wird der Gebärmutterhals beurteilt und die Wehentätigkeit überwacht.

Warum werden bei drohender Frühgeburt manchmal Medikamente gegeben?

Je nach Ursache und Schwangerschaftswoche können Mittel zur Wehenhemmung eingesetzt werden und auch Maßnahmen zur Vorbereitung der kindlichen Lungenreife, um Risiken zu senken.