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Frühkindlicher Autismus

Frühkindlicher Autismus ist eine Autismus-Spektrum-Störung, die in der frühen Kindheit beginnt. Betroffene haben oft Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation, etwa bei Blickkontakt, beim wechselseitigen Austausch oder bei dem Verstehen von sozialen Signalen. Typisch können auch eingeschränkte Interessen, stereotype bzw. sich wiederholende Handlungen oder Änderungen im Alltag schwerer machen. Die Diagnose erfolgt meist durch Fachpersonen anhand der Entwicklungsgeschichte und beobachteter Verhaltensmuster (z. B. Entwicklungs- und kinderpsychiatrische Abklärung) und unter Ausschluss anderer Ursachen. Eine Behandlung umfasst in der Regel strukturierte Förderung, Verhaltenstherapien und pädagogisch-therapeutische Unterstützung; bei begleitenden Beschwerden kann eine zusätzliche symptomorientierte Therapie sinnvoll sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlichen Entwicklungsauffälligkeiten in den Bereichen Sprache/Kommunikation, soziale Interaktion oder auffälligen Verhaltensmustern sollte zeitnah ärztlicher bzw. fachärztlicher Rat eingeholt werden. In akuten Krisen, bei Selbst- oder Fremdgefährdung oder starken gesundheitlichen Notlagen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Problemen kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man frühkindlichen Autismus bei Kindern?

Typisch sind Auffälligkeiten in sozialer Kommunikation und wiederkehrende, stereotype Verhaltensweisen bereits in früher Kindheit. Eine sichere Diagnose erfolgt durch fachärztliche/psychologische Abklärung.

Wie läuft die Diagnose ab?

Zunächst wird die Entwicklungsgeschichte erhoben und das Verhalten beobachtet. In der Regel erfolgen zusätzlich standardisierte Untersuchungen und das Ausschließen anderer Ursachen.

Welche Behandlung hilft am häufigsten?

Üblich sind strukturierte Förder- und Verhaltenstherapien sowie pädagogische Unterstützung, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse. Begleitende Symptome werden bei Bedarf zusätzlich behandelt.