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Genitalherpes

Genitalherpes ist eine durch Herpes-simplex-Viren verursachte sexuell übertragbare Erkrankung. Nach einer Ansteckung können schubweise Beschwerden auftreten, die sich oft durch Brennen, Juckreiz, Schmerzen sowie später Bläschen und offene Stellen (Geschwüre) äußern. Häufig kommen begleitende Symptome wie Rötung, Spannungsgefühl, teilweise Lymphknotenschwellung oder grippeähnliche Beschwerden vor. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch Untersuchung typischer Haut- oder Schleimhautveränderungen und gegebenenfalls durch einen Abstrich/Probenuntersuchung. Die Behandlung umfasst meist antivirale Medikamente zur Verkürzung eines Schubs; bei häufigen Rückfällen kann eine vorbeugende (unterdrückende) Therapie erwogen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei erstmaligen, stark schmerzhaften Bläschen oder Geschwüren im Genital- oder Analbereich sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Sofortige Notfallhilfe ist nötig bei starken Beschwerden, hohem Fieber, rascher Ausbreitung oder wenn eine Schwangerschaft bzw. Neugeborenenbetreuung betroffen ist; bei akuten Notfällen 112, bei dringenden Fragen 116117.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Schub bei Genitalherpes typischerweise?

Ein Schub heilt meist innerhalb weniger Tage bis etwa zwei Wochen ab, kann aber ohne Behandlung länger dauern. Antivirale Medikamente können die Dauer und Beschwerden oft verkürzen.

Kann Genitalherpes trotz Behandlung ansteckend sein?

Ja. Auch ohne sichtbare Symptome kann das Virus zeitweise übertragen werden. In der akuten Phase und bei möglichen Anzeichen ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch.

Woran kann Genitalherpes von anderen Genitalinfektionen unterschieden werden?

Die Beschwerden können sich ähneln, daher ist eine ärztliche Untersuchung wichtig. Je nach Situation können Abstriche oder Proben eine gezieltere Zuordnung ermöglichen.