Gitelman-Syndrom
Das Gitelman-Syndrom ist meist eine vererbte Funktionsstörung im Salztransportsystem der Niere. Dadurch gehen vermehrt Natrium und Chlorid verloren, während Kalium und Magnesium im Blut häufig erniedrigt sind. Typische Beschwerden können Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, vermehrter Harndrang sowie gelegentlich Schwindel oder Herzstolpern sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Blut- und Urinuntersuchungen (Elektrolyte, Säure-Basen-Status) und die Bewertung der Nierenwerte; manchmal wird zusätzlich eine genetische Abklärung erwogen. Die Behandlung zielt vor allem auf eine dauerhafte Substitution fehlender Elektrolyte (z. B. Kalium und Magnesium) und die Stabilisierung des Salzhaushalts; regelmäßige Kontrollen sind üblich.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltenden Muskelkrämpfen, deutlicher Schwäche, Herzrhythmusstörungen oder Zeichen starker Elektrolytstörungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schweren Symptomen wie anhaltendem Herzrasen, Ohnmacht, Verwirrtheit oder starken Beschwerden sofort Hilfe suchen: in Notfällen 112, bei nicht-akuten Problemen 116117.
Behandler für Gitelman-Syndrom
1.547 insgesamtDr. med Baris Sahin
Facharzt für Urologie
Dr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Christiane Sachse
Facharzt für Urologie
Dr. med. Stefan Prollius Urologie
Facharzt für Urologie
Dr. D. Händel
Facharzt für Urologie
Dr. Holger Liermann
Facharzt für Urologie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med Jacqueline Herholz
Facharzt für Urologie
Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie
Praxen, die Gitelman-Syndrom behandeln
4.257 insgesamtÄrztehaus am Tempelhofer Hafen
Klinik für Neurologie
MVZ Windscheidstraße
HELIOS Medical Center Berlin-Weißensee
Ärztehaus
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
Häufige Fragen
Welche Symptome treten beim Gitelman-Syndrom typischerweise auf?
Häufig sind Muskelkrämpfe und Schwäche durch niedrige Kalium- und Magnesiumwerte. Weitere Hinweise können Müdigkeit und vermehrtes Wasserlassen sein.
Wie wird das Gitelman-Syndrom diagnostiziert?
Üblicherweise werden Blut- und Urinwerte der Elektrolyte sowie der Säure-Basen-Haushalt bestimmt. Bei Bedarf kann eine genetische Untersuchung zur Bestätigung sinnvoll sein.
Wie erfolgt die Behandlung?
Die Behandlung besteht meist aus einer langfristigen Elektrolyt-Substitution, vor allem von Kalium und Magnesium, sowie regelmäßigen Kontrollen. Dadurch sollen Beschwerden reduziert und der Salzhaushalt stabilisiert werden.