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Gitelman-Syndrom

Das Gitelman-Syndrom ist meist eine vererbte Funktionsstörung im Salztransportsystem der Niere. Dadurch gehen vermehrt Natrium und Chlorid verloren, während Kalium und Magnesium im Blut häufig erniedrigt sind. Typische Beschwerden können Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, vermehrter Harndrang sowie gelegentlich Schwindel oder Herzstolpern sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Blut- und Urinuntersuchungen (Elektrolyte, Säure-Basen-Status) und die Bewertung der Nierenwerte; manchmal wird zusätzlich eine genetische Abklärung erwogen. Die Behandlung zielt vor allem auf eine dauerhafte Substitution fehlender Elektrolyte (z. B. Kalium und Magnesium) und die Stabilisierung des Salzhaushalts; regelmäßige Kontrollen sind üblich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden Muskelkrämpfen, deutlicher Schwäche, Herzrhythmusstörungen oder Zeichen starker Elektrolytstörungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schweren Symptomen wie anhaltendem Herzrasen, Ohnmacht, Verwirrtheit oder starken Beschwerden sofort Hilfe suchen: in Notfällen 112, bei nicht-akuten Problemen 116117.

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Häufige Fragen

Welche Symptome treten beim Gitelman-Syndrom typischerweise auf?

Häufig sind Muskelkrämpfe und Schwäche durch niedrige Kalium- und Magnesiumwerte. Weitere Hinweise können Müdigkeit und vermehrtes Wasserlassen sein.

Wie wird das Gitelman-Syndrom diagnostiziert?

Üblicherweise werden Blut- und Urinwerte der Elektrolyte sowie der Säure-Basen-Haushalt bestimmt. Bei Bedarf kann eine genetische Untersuchung zur Bestätigung sinnvoll sein.

Wie erfolgt die Behandlung?

Die Behandlung besteht meist aus einer langfristigen Elektrolyt-Substitution, vor allem von Kalium und Magnesium, sowie regelmäßigen Kontrollen. Dadurch sollen Beschwerden reduziert und der Salzhaushalt stabilisiert werden.