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Gittrige Hornhautdystrophie

Die gittrige Hornhautdystrophie ist eine meist genetisch bedingte Dystrophie der Hornhaut (Cornea), bei der sich im Gewebe charakteristische, netzartige Trübungen oder Ablagerungen entwickeln. Typische Symptome sind wechselnde Sehschärfe, Blendempfindlichkeit, Fremdkörpergefühl sowie Schmerzen oder Tränen, besonders wenn die Hornhaut oberflächlich gereizt ist. Häufig führt eine Spaltlampenuntersuchung mit Beurteilung der Hornhautoberfläche und -schichten zur Diagnose; ergänzend können bildgebende Verfahren genutzt werden. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden und Aktivität, meist mit konservativen Maßnahmen wie befeuchtenden Tränenersatzmitteln, therapeutischen Kontaktlinsen oder Heilungsunterstützung; bei ausgeprägtem Verlauf kann eine operative Behandlung in Betracht kommen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden starken Augenschmerzen, deutlicher Verschlechterung des Sehens, starkem Fremdkörpergefühl oder anhaltender Lichtempfindlichkeit sollte zeitnah augenärztliche Hilfe gesucht werden. In einem Notfall mit akuten Beschwerden, sichtbarer deutlicher Trübung oder Verdacht auf eine schwere Hornhautverletzung ist der ärztliche Notruf zu kontaktieren: 112. Bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringenden Problemen kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Welche Symptome deuten auf eine gittrige Hornhautdystrophie hin?

Typisch sind Sehverschlechterung, Blendempfindlichkeit, Fremdkörpergefühl sowie mögliche Schmerzen oder vermehrtes Tränen, besonders bei oberflächlicher Reizung der Hornhaut.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Die Diagnose erfolgt meist durch eine augenärztliche Spaltlampenuntersuchung der Hornhaut; je nach Situation können zusätzliche Untersuchungen zur Beurteilung von Ausmaß und Schichten sinnvoll sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig kommen zunächst konservative Maßnahmen wie befeuchtende Mittel und unterstützende Therapie der Hornhautoberfläche zum Einsatz. Bei stärkerem Verlauf können weitere therapeutische Schritte bis hin zu operativen Verfahren erforderlich werden.