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Granulom

Bei einem Granulom handelt es sich um eine entzündliche Reaktion des Immunsystems, bei der sich knötchenförmige Ansammlungen von Fresszellen bilden. Die Ursache kann vielfältig sein, zum Beispiel Infektionen, bestimmte Autoimmunprozesse oder andere chronische Entzündungen; manchmal bleibt der genaue Auslöser unklar. Typisch sind je nach Ort und Verlauf Knoten oder Verfärbungen der Haut, Schwellungen oder Beschwerden im betroffenen Organ sowie eine langsam progrediente oder wiederkehrende Symptomatik. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese, körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren und vor allem eine Gewebeuntersuchung (Biopsie). Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann je nach Fall abwartendes Verhalten, entzündungshemmende Medikamente oder gezielte Therapie der Auslöser umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn ein neues oder rasch zunehmendes Knötchen entsteht, anhaltende Entzündungszeichen auftreten oder Beschwerden wie Atemnot, starke Schmerzen oder Fieber hinzukommen. Bei akuter Gefahrensituation mit starken Allgemeinsymptomen oder Atemproblemen sollte unverzüglich der Notruf gewählt werden (112). Bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Problem steht der ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung (116117).

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Häufige Fragen

Ist ein Granulom immer gefährlich?

Nicht zwingend. Viele Granulome sind gutartig, können aber je nach Ursache und Organ zu anhaltenden Beschwerden führen. Die Abklärung der Auslöser ist daher wichtig.

Wie wird ein Granulom sicher festgestellt?

Häufig ist eine Gewebeuntersuchung (Biopsie) erforderlich, um das typische Entzündungsmuster zu bestätigen und die Ursache einzugrenzen.

Warum kann die Behandlung unterschiedlich sein?

Die Therapie hängt stark davon ab, was das Granulom auslöst. Je nach Ursache kommen zum Beispiel entzündungshemmende oder gezielt antimikrobielle Maßnahmen infrage.