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Greig-Syndrom

Das Greig-Syndrom (ICD-10: Q87.0) ist eine genetisch bedingte Entwicklungsstörung. Typisch sind Auffälligkeiten im Bereich des Schädels (z. B. eine markante Kopfform), der Augen und der Hände/Füße, etwa zusätzliche oder breit ausgebildete Strukturen. Je nach Ausprägung können auch weitere Entwicklungsbesonderheiten auftreten. Die Diagnose erfolgt meist anhand klinischer Merkmale und wird häufig durch eine genetische Untersuchung abgesichert. Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Beschwerden und umfasst in der Regel kinderärztliche bzw. fachärztliche Abklärung, ggf. augenärztliche Kontrollen, Frühförderung sowie rehabilitative Maßnahmen; operative Schritte werden nur bei entsprechenden funktionellen Problemen erwogen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei auffälligen Fehlbildungen bei Neugeborenen oder Kindern, insbesondere wenn Augen- oder Bewegungsauffälligkeiten bestehen, sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Atemnot, starken Blutungen oder schweren, plötzlich auftretenden Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht das Greig-Syndrom?

Das Greig-Syndrom beruht auf genetischen Veränderungen. Der genaue Mechanismus kann je nach Fall unterschiedlich sein, die Diagnose wird daher häufig genetisch bestätigt.

Welche Symptome sind am typischsten?

Häufig sind Auffälligkeiten an Schädel und Gesicht, sichtbare Augenauffälligkeiten sowie Veränderungen an Händen oder Füßen, etwa breitere oder zusätzliche Strukturen. Das Ausmaß kann von Kind zu Kind variieren.

Wie wird die Erkrankung festgestellt und behandelt?

Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung und kann durch genetische Tests abgesichert werden. Die Behandlung orientiert sich an den individuellen Beschwerden und kann Kontrollen, Frühförderung und bei Bedarf operative bzw. therapeutische Maßnahmen umfassen.