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Hamartom

Ein Hamartom bezeichnet eine gutartige Gewebsfehlbildung, die aus Zellen besteht, die dort zwar vorkommen, jedoch in falscher Zusammensetzung oder Anordnung wachsen. Hamartome können in unterschiedlichen Organen auftreten; je nach Lokalisation können sie unterschiedliche Beschwerden verursachen. Häufige Symptome sind abhängig von Größe und Ort, etwa sichtbare oder tastbare Knoten, Druck- oder Funktionsstörungen (zum Beispiel im Zusammenhang mit Nerven oder Organen). Die Diagnose erfolgt meist über die ärztliche Untersuchung, Bildgebung (z. B. Ultraschall, CT oder MRT) und gegebenenfalls die Entnahme einer Probe zur histologischen Abklärung. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden, Größe, Wachstumstendenz und Risiken und reicht von Beobachtung bis zur operativen Entfernung; eine medikamentöse Therapie ist nicht grundsätzlich erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, rasch zunehmenden Beschwerden, einem schnell wachsenden Knoten oder anhaltenden Funktionsstörungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Sofort bei Warnzeichen wie starken Schmerzen, neurologischen Ausfällen, Atemnot oder Blutungen: dann den Notruf 112 wählen. Wenn eine akute Gefahr nicht vorliegt, kann außerhalb der Öffnungszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Ist ein Hamartom immer bösartig?

Hamartome gelten in der Regel als gutartig. Dennoch sollte die genaue Diagnose durch Bildgebung und ggf. eine Gewebeuntersuchung gesichert werden.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose eingesetzt?

Üblicherweise erfolgt zuerst eine ärztliche Untersuchung und Bildgebung wie Ultraschall, CT oder MRT. Je nach Befund kann eine Biopsie oder Gewebeentnahme zur histologischen Bestätigung erforderlich sein.

Wie wird ein Hamartom behandelt?

Häufig reicht eine kontrollierte Beobachtung, wenn keine Beschwerden bestehen und kein relevantes Wachstum zu erwarten ist. Bei Problemen durch Lage oder Größe kommt eine operative Entfernung in Betracht.