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Hammerfinger

Der Hammerfinger bezeichnet eine anhaltende Beugestellung des Endgelenkes eines Fingers. Typisch ist eine Verletzung im Bereich der Strecksehne, zum Beispiel durch einen Schlag oder Zug auf den gestreckten Finger. Häufig treten Schmerzen, Schwellung und eine eingeschränkte Streckfähigkeit am Endgelenk auf; das Fingerendglied lässt sich oft nicht mehr aktiv aufrichten. Die Diagnose erfolgt meist durch die Untersuchung von Beweglichkeit und Sehnenfunktion, ggf. ergänzt durch Bildgebung wie Röntgen zum Ausschluss knöcherner Beteiligung. Übliche Behandlung umfasst je nach Ursache und Zeitpunkt eine Schienung in Streckstellung; in bestimmten Fällen kann eine operative Versorgung erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender Beugestellung des Endgelenks nach einer Verletzung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen, besonders wenn der Finger nicht aktiv gestreckt werden kann. Sofort in die Notfallversorgung, wenn starke Schmerzen, deutliche Fehlstellung, Durchblutungs- oder Gefühlsstörungen bestehen; bei akuter Gefahr 112, bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen 116117.

Behandler für Hammerfinger

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Praxen, die Hammerfinger behandeln

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Häufige Fragen

Ist ein Hammerfinger immer durch einen Unfall entstanden?

Meist liegt ein akutes Ereignis wie ein Schlag oder ein „Einschnappen“ der Strecksehne zugrunde. In manchen Fällen können auch andere Ursachen, z. B. Sehnenschädigungen, eine ähnliche Fehlstellung bewirken.

Wie wird ein Hammerfinger üblicherweise behandelt?

Häufig erfolgt zunächst eine Ruhigstellung/Schienung des Endgelenks in Streckstellung für einen bestimmten Zeitraum. Welche Dauer und ob zusätzlich eine Operation nötig ist, hängt von der Verletzung und dem Heilungsverlauf ab.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, da Sehnen und Gewebe Zeit zur Stabilisierung benötigen. Der genaue Verlauf richtet sich nach Schweregrad, Behandlung und konsequenter Schienung.