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Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift. Typisch sind schleichende Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut, Verstopfung oder depressive Verstimmung; manchmal ist auch eine Struma (vergrößerte Schilddrüse) spürbar. Häufig werden im Blut Antikörper gegen Schilddrüsenbestandteile (z. B. TPO-AK, Tg-AK) sowie Veränderungen der Schilddrüsenhormone (TSH und freies T4) festgestellt. Die Behandlung richtet sich nach der Funktionslage: Bei einer Unterfunktion erfolgt meist eine Hormontherapie mit Levothyroxin, und es sind regelmäßige Kontrollen der Laborwerte sinnvoll.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden, auffälligem Halsbefund (z. B. Knoten/Schwellung) oder neu festgestellten Laborwerten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Krankheitszeichen wie ausgeprägter Benommenheit, Atemnot oder Kreislaufproblemen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei dringlichen, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wie wird Hashimoto diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt meist durch Blutuntersuchungen von TSH und freien Schilddrüsenhormonen sowie Schilddrüsenantikörpern. Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sinnvoll sein.

Muss Hashimoto immer behandelt werden?

Nicht jede Person benötigt sofort eine Therapie. Entscheidend ist, ob eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt; bei Unterfunktion wird häufig mit Levothyroxin behandelt und regelmäßig kontrolliert.

Kann Hashimoto wieder verschwinden?

Hashimoto verläuft in der Regel chronisch. Die Symptome können sich je nach Schilddrüsenfunktion verändern, und die Behandlung zielt darauf ab, diese auszugleichen.