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Hausstauballergie

Hausstauballergie bezeichnet eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf Allergene im Hausstaub, häufig Hausstaubmilben. Die Beschwerden können saisonunabhängig auftreten, besonders in Wohn- und Schlafbereichen. Typische Symptome sind Niesreiz, laufende oder verstopfte Nase, juckende, tränende Augen, sowie Husten und pfeifende Atmung bei Beteiligung der Atemwege. Zur Diagnose eignen sich Anamnese, allergologische Untersuchungen wie Hauttests oder spezifische IgE-Tests im Blut. Die Behandlung umfasst vor allem Allergenkarenz (Staub- und Milbenreduktion), bei Bedarf symptomatische Medikamente (z. B. Antihistaminika oder Nasensprays) und in manchen Fällen eine spezifische Immuntherapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder anhaltenden Beschwerden, der Verdacht auf Asthma oder häufigen Atemproblemen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Sofort medizinische Hilfe ist nötig bei Atemnot, bläulichen Lippen, schwerer Verschlechterung oder Kreislaufproblemen; im Notfall 112 anrufen. Bei nicht lebensbedrohlichen akuten Beschwerden kann auch 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich eine Hausstauballergie von einer Erkältung?

Hausstauballergie zeigt oft wiederkehrende, saisonunabhängige Beschwerden wie Niesen, juckende Augen und klaren Nasenausfluss. Bei Erkältungen stehen meist zusätzlich allgemeines Krankheitsgefühl und ggf. Fieber im Vordergrund.

Welche Maßnahmen helfen im Alltag am meisten?

Wirksam sind vor allem Milben- und Staubreduktion, etwa milbendichte Bettbezüge, regelmäßiges Waschen der Bettwäsche bei hohen Temperaturen und konsequente Staubvermeidung. Sinnvolle Raumluftmaßnahmen können je nach Situation ergänzen.

Wann kommt eine spezifische Immuntherapie infrage?

Eine spezifische Immuntherapie kann bei gesicherter Allergie und deutlicher Krankheitsbelastung in Betracht gezogen werden. Über Nutzen und Dauer entscheidet eine allergologisch tätige Praxis nach Diagnostik und Verlauf.