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Hebephrene Schizophrenie

Die hebephrene Schizophrenie (ICD-10 F20.1) ist eine psychische Erkrankung aus dem Schizophrenie-Spektrum, die meist in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter beginnt. Häufig stehen Veränderungen von Denken, Sprechen und Verhalten im Vordergrund, etwa unpassende Affekte, zerfahrene oder sprunghafte Rede und ein insgesamt unorganisiertes Auftreten. Betroffene können außerdem Rückzug, Leistungsabfall und Probleme in Beziehungen haben. Die Diagnose erfolgt durch eine psychiatrische Untersuchung anhand von Symptomen und Verlauf. Üblich sind meist eine medikamentöse Behandlung mit Antipsychotika sowie psychotherapeutische und sozialpsychiatrische Unterstützung; genaue Therapie und Dauer richten sich nach dem Einzelfall.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden starken Veränderungen von Denken, Sprache oder Verhalten sowie deutlicher Funktionsstörung im Alltag sollte zeitnah ärztliche bzw. psychiatrische Hilfe gesucht werden. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung oder schweren Krisen ist sofort ein Notfallkontakt nötig: in Deutschland 112; ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine hebephrene Schizophrenie typischerweise?

Typisch sind unorganisiertes Denken und Verhalten, teilweise unpassende Gefühle sowie Auffälligkeiten in der Sprache. Eine sichere Einordnung ist nur durch eine psychiatrische Diagnostik möglich.

Welche Behandlung wird normalerweise empfohlen?

Meist kommen Antipsychotika und begleitende psychotherapeutische bzw. sozialpsychiatrische Unterstützung zum Einsatz. Ziel ist die Stabilisierung der Symptome und die Verbesserung der Teilhabe.

Kann sich die Erkrankung ohne Behandlung verbessern?

Unbehandelt kann sich der Verlauf ungünstiger entwickeln, insbesondere bei anhaltender Symptomatik. Eine frühzeitige Behandlung verbessert in der Regel die Chancen auf Stabilisierung.