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Hemimelie

Hemimelie ist eine angeborene Fehlbildung (meist im Zusammenhang mit der Entwicklung von Knochen und Gliedmaßen), bei der ein Anteil einer Extremität auf einer Seite ganz oder teilweise ausgebildet sein kann. Je nach Form können Schweregrad und betroffene Strukturen stark variieren, etwa an Arm oder Bein. Mögliche Hinweise sind sichtbare Verkürzungen, fehlende oder anders geformte Knochen sowie Funktionsbeeinträchtigungen. Die Diagnose erfolgt häufig bereits vor oder kurz nach der Geburt durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder weitere Abklärungen. Die Behandlung richtet sich nach Ausmaß und Funktion und kann eine interdisziplinäre Versorgung mit Orthopädie, Physiotherapie und ggf. operativen oder prothetischen Maßnahmen umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Geburt oder im Verlauf sollten Auffälligkeiten an Gliedmaßen zeitnah durch Ärztinnen oder Ärzte abgeklärt werden, insbesondere wenn Bewegung, Wachstum oder Alltagsfunktionen beeinträchtigt sind. In Notfällen, etwa bei starken Schmerzen, Kreislaufproblemen oder akuten Verletzungen, sollte 112 gewählt werden. Wenn dringend Hilfe ohne Lebensgefahr benötigt wird, ist 116117 der richtige Kontakt.

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Häufige Fragen

Wie entsteht Hemimelie?

Hemimelie liegt in der Regel als angeborene Entwicklungsstörung vor. Die genauen Ursachen sind nicht immer eindeutig und werden je nach Einzelfall genauer abgeklärt.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose durchgeführt?

Üblicherweise erfolgt eine körperliche Untersuchung und eine Bildgebung wie Röntgen oder gegebenenfalls weitere Verfahren, um Knochen und Strukturen zu beurteilen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie ist individuell und kann Physiotherapie, orthopädische Hilfsmittel, Prothesen sowie in bestimmten Fällen operative Maßnahmen umfassen.