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Hepatitis B

Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit, bei der das Hepatitis-B-Virus die Leber entzündet. Typische Symptome können Müdigkeit, Übelkeit, Appetitverlust, Fieber, Schmerzen im Oberbauch und eine Gelbfärbung von Haut und Augen sein; bei manchen Betroffenen bestehen anfangs keine Beschwerden. Zur Diagnose werden Blutuntersuchungen auf Virusbestandteile und Antikörper (z. B. HBsAg) sowie Leberwerte (Transaminasen) durchgeführt. Die Behandlung richtet sich nach dem Verlauf: Akut steht meist eine unterstützende Therapie im Vordergrund, während bei chronischer Hepatitis B häufig eine antivirale Therapie und regelmäßige Kontrollen der Leber erfolgen; in bestimmten Fällen sind weitere Maßnahmen zur Verlaufskontrolle wichtig.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Gelbfärbung der Haut oder Augen, starkem Krankheitsgefühl, anhaltendem Erbrechen, deutlicher Verschlechterung oder Zeichen einer schweren Lebererkrankung sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter starker Benommenheit, Blutungen oder Atemproblemen gilt ein Notfall: 112 anrufen. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden ist 116117 eine erste Anlaufstelle.

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Häufige Fragen

Wie wird Hepatitis B übertragen?

Übertragung erfolgt vor allem über Blut und sexuelle Kontakte sowie bei Geburt von der infizierten Mutter auf das Kind. Alltagskontakte ohne Blutkontakt führen in der Regel nicht zu einer Ansteckung.

Ist Hepatitis B immer sofort mit starken Symptomen verbunden?

Nein. Viele Betroffene haben anfangs wenige oder keine Beschwerden. Leberwerte und Virusnachweise zeigen dann den Infektionsstatus.

Welche Rolle spielt eine Impfung?

Eine Impfung gegen Hepatitis B kann vor einer Ansteckung schützen. Personen mit Risikofaktoren sollten ihren Impfstatus ärztlich prüfen lassen.