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Hepatosplenomegalie

Bei einer Hepatosplenomegalie sind Leber (Hepatomegalie) und Milz (Splenomegalie) vergrößert. Ursachen können unter anderem Entzündungen, Infektionen, Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Blutes sowie bestimmte Stoffwechsel- oder Tumorerkrankungen sein. Typische Beschwerden sind Druck- oder Völlegefühl im Oberbauch, Müdigkeit, ggf. Fieber oder Gewichtsverlust; manchmal treten auch keine spürbaren Symptome auf. Die Diagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Ultraschall, ergänzt durch Blutuntersuchungen zur Ursachenklärung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann von gezielter Therapie der Grunderkrankung bis zur symptomatischen Behandlung reichen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist dringend, wenn starke oder neu auftretende Oberbauchschmerzen, anhaltendes Fieber, deutlicher Gewichtsverlust, Gelbsucht oder Blutungsneigung bestehen. Bei ausgeprägter Schwäche, Atemnot oder Kreislaufproblemen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Wenn keine akute Lebensgefahr vorliegt, aber rasch eine Untersuchung nötig ist, kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Hepatosplenomegalie

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Praxen, die Hepatosplenomegalie behandeln

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Häufige Fragen

Ist eine Hepatosplenomegalie gefährlich?

Die Vergrößerung von Leber und Milz kann unterschiedliche, teils ernsthafte Ursachen haben. Wichtig ist eine gezielte Ursachenklärung durch Arzt/Ärztin.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnostik meist durchgeführt?

Häufig erfolgen körperliche Untersuchung, Ultraschall sowie Blutuntersuchungen. Je nach Verdacht können weitere Tests wie weiterführende Bildgebung oder spezielle Laborwerte nötig sein.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Vergrößerung. Eine ursachenbezogene Therapie ist entscheidend, während begleitende Beschwerden entsprechend behandelt werden.