Hereditäres Zinkmangelsyndrom
Das hereditäre Zinkmangelsyndrom (ICD-10 E83.2) beruht auf genetischen Veränderungen, die den Zinkhaushalt stören. Zink ist wichtig für Haut, Immunsystem, Wachstum und Wundheilung. Typische Beschwerden können anhaltende Hautveränderungen (z. B. entzündliche, schuppende Areale rund um Mund, Augen oder am Körper), Durchfälle, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sowie Wachstumsstörungen sein. Die Diagnose erfolgt meist über die Auswertung der Vorgeschichte und Laborwerte wie Zinkkonzentrationen sowie ggf. genetische Tests. Die Behandlung besteht häufig in einer gezielten Zinksubstitution und der Behandlung begleitender Symptome, wobei die Dosis eng ärztlich kontrolliert wird.
Häufige Symptome:
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist dringend erforderlich, wenn bei Säuglingen oder Kindern anhaltende, entzündliche Hautveränderungen, starke Durchfälle, deutliche Gedeihstörungen oder wiederkehrende Infektionen auftreten. Bei Zeichen einer schweren Verschlechterung wie Kreislaufproblemen, Atemnot oder Bewusstseinsstörungen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden; bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Bedarf kann auch 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Hereditäres Zinkmangelsyndrom
135 insgesamtDr. med. Wieland Zittwitz
Facharzt für Endokrinologie
Dipl. Med. Svetlana Tlechas-Tkatsch
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Delfs
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Ege
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christoph Dieterle
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Kathrin Noga
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Axel Schulze
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med Erik Wizemann;Dr. med. Annette Böckh
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. Michael Dietlein
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. C.-D. Pflaum - Internist
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Pflaum
Facharzt für Endokrinologie
Praxen, die Hereditäres Zinkmangelsyndrom behandeln
388 insgesamtEndokrinologie Berlin
Praxisgemeinschaft Braune & Bieber
Patienten Praxis
Arztpraxis Tönneßen
Nasila Nouniaz-Wirbelauer
Dr. med. Wieland Zittwitz
Häufige Fragen
Wie äußert sich ein hereditäres Zinkmangelsyndrom typischerweise?
Häufig treten entzündliche Hautveränderungen, Durchfälle und Wachstumsstörungen auf. Viele Betroffene haben zudem eine erhöhte Infektanfälligkeit.
Wie wird die Erkrankung festgestellt?
Meist werden Krankengeschichte, Laborwerte und ggf. genetische Untersuchungen herangezogen. Entscheidend ist die Kombination aus klinischem Bild und Befunden.
Welche Behandlung kommt in Frage?
In vielen Fällen wird Zink gezielt substituiert, meist als regelmäßige Gabe. Die Dosierung wird ärztlich überwacht, um Nutzen zu sichern und Nebenwirkungen zu vermeiden.