Herpangina
Herpangina bezeichnet eine virale Erkrankung (oft Coxsackie- oder andere Enteroviren), die häufig bei Kindern vorkommt, aber auch Erwachsene betreffen kann. Im Verlauf entstehen kleine Bläschen und Geschwüre im hinteren Rachen sowie an Mandeln und Gaumen, die starke Schmerzen beim Schlucken verursachen können. Häufig kommen Fieber, Halsschmerzen, vermindertes Essen und manchmal Kopf- oder Bauchbeschwerden hinzu. Die Diagnose erfolgt meist anhand der typischen Beschwerden und des klinischen Befunds im Mund-/Rachenbereich; spezielle Tests sind nicht immer erforderlich. Behandlung ist in der Regel symptomatisch, z. B. mit Fiebersenkung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr; in der Regel sind Antibiotika nicht wirksam, da es sich um eine Virusinfektion handelt.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, wenn starke Schluckbeschwerden zu deutlicher Trinkverweigerung, Zeichen von Austrocknung oder anhaltend hohem Fieber führen. Sofortige Hilfe ist nötig bei Atemnot, eingeschränktem Bewusstsein, starken Nackensteifigkeit oder rascher Verschlechterung; bei Notfällen sollte 112 angerufen werden, bei nicht lebensbedrohlichen Fragen 116117.
Behandler für Herpangina
490 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Juri Kirsten
Facharzt für Dermatologie
Dr. Sven Dreher
Facharzt für Dermatologie
Dr. Lazos
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. J.-D. Kropp
Facharzt für Allergologie
Dr. med. Beate Radke
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. W. Göpfert
Facharzt für Dermatologie
Dr. Stavermann
Facharzt für Dermatologie
Dr. Cuerda Galindo
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. Christoph Dickert
Facharzt für Dermatologie
Praxen, die Herpangina behandeln
1.196 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Ist Herpangina ansteckend?
Ja, Herpangina ist in der Regel ansteckend, weil die Erreger über Speichel, Sekrete und Stuhl ausgeschieden werden. Hygiene wie häufiges Händewaschen kann das Übertragungsrisiko senken.
Wie kann die Heilung unterstützt werden?
Die Behandlung ist meist symptomatisch: Fiebersenkende Mittel nach ärztlicher bzw. packungsbezogener Anleitung, schmerzstillende Maßnahmen und vor allem ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Weiche, kühle Speisen können das Schlucken erleichtern.
Wann sind Antibiotika sinnvoll?
Bei Herpangina handelt es sich meist um eine Virusinfektion, daher sind Antibiotika in der Regel nicht wirksam. Eine ärztliche Beurteilung ist erforderlich, falls Hinweise auf eine bakterielle Zusatzinfektion bestehen.