behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Herpes neonatorum

Herpes neonatorum ist eine virale Infektion bei Neugeborenen durch Herpes-simplex-Viren (HSV), typischerweise als Übertragung von der Mutter während oder kurz vor der Geburt. Häufige Zeichen sind Bläschen oder Hautausschlag, Augenbeteiligung (z. B. Rötung/Entzündung) oder neurologische Symptome wie Teilnahmslosigkeit, Fieber und Krampfanfälle; ohne Behandlung kann es zu einer schweren systemischen Erkrankung kommen. Die Diagnose erfolgt meist anhand der Krankengeschichte und durch Laboruntersuchungen von Abstrichen, Liquor oder Blut (je nach Klinik). Üblicherweise wird bei Verdacht rasch antivirale Therapie, häufig mit Aciclovir, begonnen; begleitend erfolgen Überwachung und supportive Maßnahmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei jedem Verdacht auf Herpes neonatorum sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen, besonders bei Bläschen, Fieber, auffälligem Verhalten oder Augen-/Atemproblemen. Bei deutlicher Verschlechterung, Krampfanfällen oder Atemnot sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Wenn der Zustand unklar ist, kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Herpes neonatorum

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Herpes neonatorum behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran kann Herpes neonatorum bei Neugeborenen erkannt werden?

Typisch sind Bläschen an Haut oder Schleimhäuten, Augenentzündungen sowie unspezifische Krankheitszeichen wie Fieber oder Teilnahmslosigkeit. Bei jedem Verdacht ist eine schnelle ärztliche Abklärung wichtig.

Wie wird die Diagnose bestätigt?

Die Bestätigung erfolgt meist durch Laboruntersuchungen, z. B. Abstriche von betroffenen Stellen und gegebenenfalls weitere Proben. Die Entscheidung für Maßnahmen wird häufig schon bei klinischem Verdacht getroffen.

Warum wird bei Verdacht sofort behandelt?

Weil sich die Infektion bei Neugeborenen schnell verschlechtern kann. Eine frühe antivirale Therapie kann das Risiko für schwere Verläufe senken.