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Heyde-Syndrom

Beim Heyde-Syndrom liegt meist eine verengte Aortenklappe (Aortenstenose) vor, die über eine veränderte Zusammensetzung von Blutgerinnungsfaktoren zu einer erhöhten Blutungsneigung führen kann. Typisch sind wiederkehrende Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, oft durch Gefäßveränderungen, die mit der Grunderkrankung in Verbindung stehen können. Betroffene können z. B. schwarzer Stuhl (Teerstuhl), Blut im Stuhl oder eine Anämie (Erschöpfung, Blässe) entwickeln. Die Diagnose erfolgt durch die Kombination aus Anamnese und Blutwerten, endoskopischer Abklärung der Blutungsquelle sowie Herzuntersuchungen (z. B. Echokardiografie). Die Behandlung umfasst üblicherweise die Versorgung der Blutungsursache und die Therapie der Aortenklappenerkrankung; spezifische medikamentöse Maßnahmen richten sich nach Schwere und Ursache.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Hinweisen auf akute oder anhaltende Blutungen im Magen-Darm-Bereich, z. B. Teerstuhl, sichtbares Blut im Stuhl, Schwindel oder Kreislaufproblemen, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei starken Blutungen oder Zeichen eines Schocks ist der Notruf 112 zu wählen. Wenn die Beschwerden weniger akut sind, aber Blutarmut oder wiederkehrende Blutungen bestehen, sollte zeitnah (innerhalb von Tagen) der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran wird ein Heyde-Syndrom erkannt?

Es wird meist durch die Kombination aus Aortenklappenerkrankung, Laborhinweisen auf eine Gerinnungsstörung und dem Nachweis bzw. Verdacht auf eine gastrointestinale Blutungsquelle erkannt.

Welche Symptome können auftreten?

Häufig sind wiederkehrende Magen-Darm-Blutungen und daraus resultierende Anämie, z. B. Müdigkeit, Blässe oder schwarzer Stuhl.

Wie wird das Heyde-Syndrom behandelt?

Die Behandlung zielt auf die Blutungsursache und die Therapie der Aortenklappenerkrankung ab; Details hängen von Schweregrad, Befunden und individueller Situation ab.