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Hibernom

Ein Hibernom ist ein seltener, in der Regel gutartiger Tumor aus braunem Fettgewebe (ICD-10: D17). Typisch sind langsam wachsende, oft druckempfindliche oder schmerzlose Knoten, die je nach Körperregion auch Bewegungseinschränkungen oder lokale Beschwerden auslösen können. Die Diagnose erfolgt meist durch Bildgebung wie Ultraschall, MRT oder CT; eine Gewebeuntersuchung (Biopsie) kann zur Sicherung erforderlich sein. Üblicherweise wird bei Beschwerden oder bei zweifelhafter Abgrenzung eine operative Entfernung erwogen; alternativ kann je nach Situation eine engmaschige Beobachtung erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu entstehenden, schnell wachsenden oder schmerzhaften Knoten sowie bei deutlichen Funktions- oder Bewegungseinschränkungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken, rasch zunehmenden Schmerzen, neurologischen Ausfällen oder Atem-/Kreislaufproblemen ist sofort Hilfe nötig (112) oder außerhalb der Notfallzeiten 116117 kontaktieren.

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Häufige Fragen

Ist ein Hibernom immer bösartig?

In der Regel ist ein Hibernom gutartig. Eine sichere Einordnung erfordert jedoch ärztliche Diagnostik mit Bildgebung und ggf. Biopsie.

Welche Beschwerden können auftreten?

Häufig macht der Tumor anfangs wenig Beschwerden. Möglich sind ein tastbarer Knoten, Druckgefühl oder Schmerzen; je nach Lage können auch Bewegungseinschränkungen entstehen.

Wie wird ein Hibernom behandelt?

Oft wird eine operative Entfernung erwogen, besonders bei Beschwerden oder unklarer Abgrenzung. In bestimmten Fällen kann auch eine Beobachtung mit Verlaufskontrollen sinnvoll sein.