behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Hirnatrophie

Hirnatrophie bezeichnet den Rückgang (Schwund) von Hirngewebe. Ursachen können unterschiedlich sein, etwa altersbedingt, nach Erkrankungen, bei neurodegenerativen Leiden oder nach Verletzungen bzw. anderen Schädigungen. Typische Symptome sind je nach Ausmaß und betroffenen Bereichen verlangsamtes Denken, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsprobleme, Sprach- oder Orientierungsstörungen sowie mitunter Veränderungen der Motorik. Zur Abklärung dienen ärztliche Anamnese, neurologische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie MRT/CT; ergänzend können Bluttests oder weitere Diagnostik sinnvoll sein. Die Behandlung ist meist ursachen- und symptomorientiert, etwa durch Therapie der Grunderkrankung, medikamentöse Unterstützung, Reha und weitere unterstützende Maßnahmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist zeitnah erforderlich, wenn zunehmende kognitive oder neurologische Beschwerden auftreten, etwa rasch fortschreitende Gedächtnis- oder Sprachprobleme, neue deutliche Verhaltensänderungen oder auffällige Gang- und Bewegungsstörungen. Bei plötzlichen schweren Symptomen wie Lähmungen, Sprachverlust, starken Kopfschmerzen oder Bewusstseinsstörungen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Alternativ kann bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringlichen Beschwerden der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Hirnatrophie

592 insgesamt
Alle 592 Behandler anzeigen

Praxen, die Hirnatrophie behandeln

1.628 insgesamt
Alle 1.628 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wodurch entsteht Hirnatrophie?

Die Ursachen sind vielfältig, zum Beispiel altersbedingte Veränderungen, neurodegenerative Erkrankungen, frühere Verletzungen oder andere Erkrankungen des Gehirns.

Wie wird Hirnatrophie festgestellt?

In der Regel erfolgen Anamnese und neurologische Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie MRT oder CT, häufig ergänzt durch weitere Tests zur Ursachenklärung.

Ist Hirnatrophie immer gleichbedeutend mit Demenz?

Nicht zwingend. Hirnatrophie kann mit kognitiven Einschränkungen verbunden sein, die Ausprägung und der Verlauf hängen jedoch stark von Ursache und betroffenen Hirnarealen ab.