behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Hirnstammsyndrom

Das Hirnstammsyndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die durch eine Schädigung oder Fehlfunktion des Hirnstamms entstehen. Dieser Bereich steuert wichtige lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Schlucken und Augenbewegungen sowie Teile der motorischen und sensiblen Verarbeitung. Typisch sind beispielsweise Schluck- und Sprechstörungen, Schwindel, Doppelbilder, Sehstörungen, Schwäche oder Lähmungen sowie Koordinations- und Sensibilitätsprobleme. Die Diagnose erfolgt meist durch neurologische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie CT oder MRT, ergänzt durch Labor- und weitere Abklärungen nach Ursache. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst je nach Situation Akutmaßnahmen, medikamentöse Therapie, ggf. Reha und Logopädie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretenden neurologischen Ausfällen wie Sprach-, Schluck- oder Atemproblemen, starken Schwindelanfällen, einseitiger Schwäche oder neuen Lähmungserscheinungen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuten, lebensbedrohlichen Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen. Andernfalls kann bei dringendem Verdacht auch 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Hirnstammsyndrom

592 insgesamt
Alle 592 Behandler anzeigen

Praxen, die Hirnstammsyndrom behandeln

1.628 insgesamt
Alle 1.628 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wodurch kann ein Hirnstammsyndrom entstehen?

Häufige Ursachen sind Durchblutungsstörungen, Entzündungen oder andere Schädigungen des Hirnstamms. Die genaue Ursache muss ärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome sind besonders typisch?

Typisch sind Schluck- und Sprechstörungen, Schwindel, Doppelbilder sowie je nach betroffener Region Schwäche, Koordinations- oder Gefühlsstörungen.

Wie läuft die Diagnose meist ab?

In der Regel erfolgen neurologische Untersuchung und Bildgebung wie CT oder MRT. Ergänzend werden Untersuchungen zur Ursachenfindung durchgeführt.