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Hodenektopie

Bei einer Hodenektopie befindet sich der Hoden nicht im Hodensack, sondern an einer anderen Position entlang des Leisten- oder Bauchbereichs. Häufig handelt es sich um eine angeborene Fehlanlage. Mögliche Anzeichen sind ein leerer Hodensack, tastbare Hoden außerhalb der üblichen Lage und gelegentlich Beschwerden oder ein Druckgefühl in der Leiste. Zur Diagnostik dienen körperliche Untersuchung und ggf. Ultraschall. Die Behandlung besteht je nach Situation in der ärztlichen Planung, oft mit einer operativen Korrektur (Hodenverlagerung) und anschließender Kontrolle, um Komplikationen wie Störungen der Fruchtbarkeit und Risiken für die Hoden zu senken.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei leerem oder ungewöhnlich geformtem Hodensack, tastbarem Hoden an falscher Stelle oder neu auftretenden Schmerzen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlich starken Hodenschmerzen, Übelkeit oder rascher Verschlechterung besteht ein Notfall: sofort 112 rufen oder 116117 bei dringender, aber nicht lebensbedrohlicher Situation kontaktieren.

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Häufige Fragen

Ist eine Hodenektopie gefährlich?

Die Erkrankung kann das Risiko für Folgeprobleme erhöhen, daher sollte der Befund ärztlich beurteilt werden. Komplikationen hängen unter anderem von der Lage und Dauer ab.

Wie wird die Hodenektopie festgestellt?

In der Regel erfolgt zuerst eine körperliche Untersuchung. Ergänzend kann ein Ultraschall helfen, die Lage des Hodens zu bestimmen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Oft wird die Hodenlage über eine Operation korrigiert, wenn dies medizinisch sinnvoll ist. Danach sind Kontrollen vorgesehen, um Entwicklung und Risiken zu überwachen.