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Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit (T70.2) ist ein Symptomkomplex, der nach schnellem Wechsel in große Höhen auftreten kann, weil der Körper sich nicht ausreichend an den niedrigeren Sauerstoffgehalt anpassen kann. Typisch sind unter anderem Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Bei schwereren Verläufen können Atemnot, Husten, Verwirrtheit oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands hinzukommen, was auf ein Höhenlungen- oder -hirnödem hindeuten kann. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der Höhenexposition und der Beschwerden; eine ärztliche Untersuchung kann weitere Ursachen ausschließen. Übliche Behandlungsschritte sind sofortiges Stoppen des Aufstiegs, körperliche Schonung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und – je nach Schwere – Sauerstoff und spezifische Medikamente sowie rechtzeitiger Abstieg.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn Symptome nach dem Aufstieg deutlich werden oder trotz Schonung/Abstieg nicht rasch besser werden. Bei Warnzeichen wie starker Atemnot, anhaltendem Erbrechen, Verwirrtheit, ausgeprägter Schwäche oder Bewusstseinsstörungen ist sofort ein Notruf erforderlich; bei akuter Gefahr 112, bei nicht unmittelbar lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Welche Symptome sprechen typischerweise für Höhenkrankheit?

Häufig sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit und Schlafstörungen nach schnellem Aufstieg. Bei schwerer Ausprägung können Atemnot oder ungewöhnliche Benommenheit hinzukommen.

Was sollte bei Verdacht auf Höhenkrankheit sofort getan werden?

Der Aufstieg sollte sofort gestoppt und der Körper geschont werden. Bei Verschlechterung ist ein frühzeitiger Abstieg sowie ärztliche Hilfe wichtig.

Wie wird Höhenkrankheit behandelt?

Grundsätzlich helfen Abstieg bzw. Höhenreduktion, Ruhe und symptomatische Maßnahmen. Bei schweren Verläufen können Sauerstoff und ärztlich verordnete Medikamente erforderlich sein.