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Hüftdysplasie

Hüftdysplasie (ICD-10 Q65) ist eine Fehlentwicklung bzw. Fehlstellung des Hüftgelenks, bei der die Hüftpfanne den Hüftkopf nicht ausreichend stabil bedeckt. Dadurch kann das Gelenk über Jahre instabil sein, mit vermehrter Wahrscheinlichkeit für Hüftluxationen und frühzeitigen Gelenkverschleiß. Typische Symptome sind je nach Alter unterschiedliche Zeichen wie eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen in Leiste oder Hüfte, auffälliger Gang, Beinlängendifferenz oder bei Säuglingen Bewegungsasymmetrien. Die Diagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Ultraschall (v. a. bei kleinen Kindern) oder Röntgen/MRT. Die Behandlung reicht von konservativen Maßnahmen mit Schienen/Gurtung in frühen Phasen bis zu einer operativen Korrektur bei ausgeprägten Befunden oder bei späterer Entdeckung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist wichtig, wenn bei Kindern asymmetrische Bewegung oder eine auffällige Hüftstellung bemerkt wird, oder wenn Schmerzen, Gangauffälligkeiten oder eine scheinbare Beinlängendifferenz auftreten. Bei plötzlichen starken Schmerzen, Verdacht auf akute Luxation oder deutlicher Funktionslosigkeit sollte umgehend medizinische Hilfe gesucht werden: In Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird Hüftdysplasie festgestellt?

Die Abklärung erfolgt durch körperliche Untersuchung und Bildgebung, bei Säuglingen häufig per Ultraschall, später meist per Röntgen. Gegebenenfalls werden weitere Verfahren zur Beurteilung der Gelenkstellung genutzt.

Welche Behandlung ist üblich?

Je nach Alter und Schweregrad kommen konservative Therapien wie Schienen oder Lagerungs-/Abstützmaßnahmen infrage. Bei ausgeprägter Fehlstellung oder späterer Diagnose kann eine Operation zur Korrektur notwendig sein.

Kann Hüftdysplasie später zu Arthrose führen?

Ohne geeignete Behandlung steigt das Risiko für frühzeitige Abnutzung und Arthrose. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie verbessert die Prognose deutlich.