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Hüftgelenksarthrose

Bei der Hüftgelenksarthrose handelt es sich um eine Verschleiß- und Umbau­erkrankung des Gelenks. Häufig nimmt der Gelenkknorpel Schaden, und es bilden sich knöcherne Veränderungen. Typische Symptome sind belastungsabhängige oder zunehmende Schmerzen in der Leiste, im Gesäß oder am Oberschenkel, Morgensteifigkeit sowie eingeschränkte Beweglichkeit, zum Beispiel beim Drehen oder Anheben des Beins. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen; weitere Untersuchungen können je nach Fragestellung sinnvoll sein. Die Behandlung umfasst je nach Schweregrad Bewegungstherapie, Schmerz- und Entzündungsmedikamente, Gewichts- und Belastungsanpassung, ggf. Hilfsmittel sowie in fortgeschrittenen Fällen operative Optionen wie einen Gelenkersatz.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Hüftschmerzen über Wochen anhalten, zunehmend stark sind oder die Gehfähigkeit deutlich eingeschränkt wird. Sofort medizinische Hilfe ist erforderlich bei starken, plötzlich auftretenden Schmerzen, deutlicher Funktionslosigkeit oder Verdacht auf eine akute Notfallsituation; bei akuten Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen Problemen 116117.

Behandler für Hüftgelenksarthrose

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Praxen, die Hüftgelenksarthrose behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Hüftgelenksarthrose handelt?

Typisch sind belastungsabhängige Hüft- oder Leistenschmerzen, Morgensteifigkeit und eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit. Die Bestätigung erfolgt in der Regel durch Untersuchung und bildgebende Diagnostik wie Röntgen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Hüftarthrose?

Oft werden zunächst konservative Maßnahmen eingesetzt, zum Beispiel Physiotherapie/Bewegungstherapie, Anpassungen von Belastung und Hilfsmittel sowie schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Bei fortgeschrittener Arthrose kann eine Operation wie ein Gelenkersatz in Betracht kommen.

Kann Hüftarthrose wieder rückgängig gemacht werden?

Der Knorpelverschleiß lässt sich in der Regel nicht vollständig umkehren. Ziel der Behandlung ist es daher, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion zu verbessern und das Fortschreiten der Beschwerden zu verlangsamen.