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Humane Papillomviren

Humane Papillomviren (HPV) sind sexuell übertragbare Viren, die die Haut und Schleimhäute befallen können. Viele Infektionen verlaufen ohne Beschwerden und heilen von allein. Je nach Virus-Typ können jedoch Genitalwarzen entstehen oder länger anhaltende Infektionen das Risiko für Vorstufen und bestimmte Krebsarten erhöhen. Typische Hinweise sind Warzen im Genital- oder Analbereich oder auffällige Befunde bei der Vorsorge. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung und Abstriche/Tests je nach Setting, mit anschließender ggf. histologischer Abklärung. Die Behandlung richtet sich nach den Folgen: Warzen können lokal behandelt werden, bei Vorstufen erfolgt eine ärztliche Nachsorge und ggf. weitere Abklärung; gegen HPV gibt es zudem Impfungen zur Vorbeugung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei sichtbaren Genitalwarzen, anhaltenden Schleimhautveränderungen oder Blutungen, die nicht eindeutig erklärbar sind, sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Beschwerden, plötzlich zunehmenden Schmerzen oder bei schweren Krankheitszeichen ist umgehend Hilfe nötig; im Notfall kann 112 gewählt werden, ansonsten 116117.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis eine HPV-Infektion Beschwerden macht?

HPV-Infektionen können lange ohne Symptome bleiben. Wenn Beschwerden auftreten, entwickeln sich Warzen oder auffällige Befunde meist schrittweise und sollten ärztlich kontrolliert werden.

Ist HPV immer behandlungsbedürftig?

Viele HPV-Infektionen verschwinden von selbst. Behandelt wird vor allem, wenn Warzen oder Vorstufen/auffällige Befunde festgestellt werden; das Vorgehen richtet sich nach Risiko und Befund.

Kann HPV durch einen Test sicher nachgewiesen werden?

Je nach Untersuchungsanlass können Tests aus Abstrichen Hinweise auf HPV geben. Die endgültige Einordnung erfolgt durch ärztliche Untersuchung und ggf. weitere Diagnostik.