behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Humane Rotaviren

Humane Rotaviren sind eine häufige Ursache für akute Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung). Die Ansteckung erfolgt meist fäkal-oral über kontaminierte Hände, Gegenstände oder Trinkwasser. Typische Symptome sind wässriger Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe und häufig Fieber; bei Kindern kann es dadurch schnell zu Austrocknung kommen. Die Diagnose wird in der Regel anhand der typischen Beschwerden und des Verlaufs gestellt; in manchen Fällen kann ein Stuhltest auf Rotaviren erfolgen. Die Behandlung besteht vor allem in der ausreichenden Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr; spezifische antivirale Mittel stehen normalerweise nicht im Vordergrund. In schweren Fällen kann eine ärztliche/klinische Überwachung und ggf. Flüssigkeit über die Vene nötig sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Hilfe sollte zeitnah eingeholt werden, wenn Zeichen einer Austrocknung bestehen, etwa sehr wenig Urin, starke Apathie, trockener Mund oder anhaltendes Erbrechen. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist besondere Vorsicht geboten, da sich eine Dehydrierung schnell entwickeln kann. Bei schweren Symptomen oder Bewusstseinsstörungen ist der Notruf 112 zu wählen; außerhalb von Notfällen kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Humane Rotaviren

3 insgesamt

Praxen, die Humane Rotaviren behandeln

30 insgesamt
Alle 30 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Rotavirus-Infektion meist?

Die Beschwerden dauern häufig einige Tage. Durchfall kann vor allem in den ersten Tagen stark sein und danach langsam nachlassen.

Was hilft am meisten bei Rotavirus-Erkrankungen?

Am wichtigsten ist das Trinken bzw. die orale Rehydratationslösung zur Wiederauffüllung von Flüssigkeit und Elektrolyten. Weiterführend sollte auf ärztliche Empfehlungen zur Überwachung der Trinkmenge geachtet werden.

Sind Antibiotika bei Rotaviren sinnvoll?

Rotaviren sind Viren; Antibiotika helfen daher grundsätzlich nicht gegen die Ursache. Eine Antibiotikagabe erfolgt nur in besonderen Fällen, wenn zusätzlich eine bakterielle Infektion vermutet oder nachgewiesen wird.