behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Hydrops fetalis

Hydrops fetalis bedeutet, dass beim Fötus oder Neugeborenen Flüssigkeit im Körper eingelagert wird, etwa im Bauch, um die Lunge oder unter der Haut (ausgeprägte Ödeme). Gründe können zum Beispiel Blutgruppenunverträglichkeit, schwere Blutarmut, Infektionen, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen sowie genetische Ursachen sein. Typische Hinweise sind eine starke Flüssigkeitsansammlung im Ultraschall, Anzeichen von Herzbelastung und ein allgemeiner Krankheitsverdacht. Die Diagnose erfolgt meist durch Ultraschall; ergänzend können Blutuntersuchungen der Mutter/des Fötus, ggf. spezielle Tests zu Ursachen und eine engmaschige Verlaufskontrolle erfolgen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann je nach Situation maternale Medikamente, Bluttransfusionen oder andere fachspezifische Maßnahmen sowie eine gesicherte Betreuung im Perinatalzentrum umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei einem Verdacht auf Hydrops fetalis oder auffälligen Ultraschallbefunden sollte umgehend eine ärztliche Abklärung im Rahmen der Schwangerschaft erfolgen. Bei ernsthaften Notzeichen wie starken Blutungen, ausgeprägter Verschlechterung des Allgemeinzustands oder akutem Notfall sind die Rettungsdienste zu kontaktieren (112). Bei nicht unmittelbar lebensbedrohlichen Problemen kann auch 116117 angerufen werden.

Behandler für Hydrops fetalis

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Hydrops fetalis behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wodurch entsteht Hydrops fetalis am häufigsten?

Es gibt verschiedene Ursachen, häufig handelt es sich um eine schwere Anämie, Infektionen, Herzprobleme, genetische Erkrankungen oder in manchen Fällen Blutgruppenunverträglichkeit. Die genaue Ursache wird durch weitere Diagnostik gesucht.

Wie wird Hydrops fetalis festgestellt?

Meist zeigt der Ultraschall die typischen Flüssigkeitssammlungen in mehreren Körperbereichen. Je nach Befund folgen zusätzliche Untersuchungen zur Ursachenabklärung und zur Beurteilung des kindlichen Zustands.

Welche Behandlung ist möglich?

Die Therapie hängt von der Ursache ab und wird in spezialisierten Zentren geplant. Je nach Situation können zum Beispiel Medikamente, gezielte Blut- oder andere fachspezifische Maßnahmen sowie eine engmaschige Überwachung erforderlich sein.