Hypereosinophilie-Syndrom
Das Hypereosinophilie-Syndrom (HES) ist durch eine anhaltende Erhöhung der Eosinophilen im Blut gekennzeichnet. Eosinophile sind Abwehrzellen, die bei dauerhaft erhöhter Aktivität Entzündungen und Schädigungen an verschiedenen Organen auslösen können, zum Beispiel Haut, Lunge, Herz, Nerven oder Magen-Darm-Trakt. Typische Beschwerden sind unter anderem Ausschlag, Atemnot oder Husten, Fieber, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust sowie je nach Befall Herzbeschwerden. Die Diagnose erfolgt meist schrittweise: Blutuntersuchungen zum Nachweis der Eosinophilie, Abklärung möglicher Ursachen (z. B. Allergien oder bestimmte Erkrankungen) und Bildgebung/Organdiagnostik bei Verdacht auf Organschaden. Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad und kann je nach Situation Kortikosteroide, zielgerichtete Therapien oder andere Maßnahmen umfassen; engmaschige ärztliche Kontrollen sind üblich.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist besonders dringend, wenn anhaltendes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, neurologische Ausfälle oder deutliche Allgemeinsymptome auftreten. Bei starken Beschwerden, plötzlich auftretender Luftnot oder Zeichen einer akuten Organschädigung sollte der Notfallservice kontaktiert werden: 112. Wenn kein lebensbedrohlicher Zustand vorliegt, ist 116117 für ärztliche Bereitschaftsdienste hilfreich.
Behandler für Hypereosinophilie-Syndrom
51 insgesamtDr. Christian Sperling
Facharzt für Onkologie
Dr. Frank Alexander Jordan
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Peter-Franz Spürk
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. H. Klaproth;Dr. P. Zamani;K. Haas;Dr. M. Stricker
Facharzt für Hämatologie
Dr. Udo Hieber
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Oberniedermayer/Dr. Piotrowski
Facharzt für Hämatologie
Dr. Ute Braun
Facharzt für Hämatologie
Dr. Karl Hünermund;Dr. Lutz Stemler
Facharzt für Hämatologie
Dr. med. Wolfgang Weber
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med Martin Teich/Ronny Maurer
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Michael Wenke
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Mathias-Reinhard Hoiczyk
Facharzt für Hämatologie
Praxen, die Hypereosinophilie-Syndrom behandeln
251 insgesamtGemeinschaftspraxis Arkonaplatz
Eilers Lönnecker - Onkologie
Hämatologie Onkologie Berlin-Mitte, Dr. Christian Sperling
Praxis für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Hämostaseologie
Hämostaseologicum
Praxis für Onkologie und Hämatologie
Häufige Fragen
Wie wird die Hypereosinophilie festgestellt?
Die Diagnose beginnt meist mit Blutuntersuchungen, die eine anhaltende Erhöhung der Eosinophilen zeigen. Danach werden häufig weitere Tests durchgeführt, um Ursachen und mögliche Organschäden zu beurteilen.
Welche Beschwerden können durch das Syndrom entstehen?
Je nach betroffenem Organ sind unter anderem Hautausschlag, Atemprobleme, Fieber, Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden möglich. Wenn das Herz oder das Nervensystem betroffen sein kann, treten entsprechend spezifische Symptome auf.
Wie läuft die Behandlung typischerweise ab?
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Häufig werden entzündungshemmende Medikamente eingesetzt und bei bestimmten Konstellationen zielgerichtete Therapien erwogen, begleitet von regelmäßigen Kontrollen.