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Hypermobilitätssyndrom

Das Hypermobilitätssyndrom gehört zu den heterogenen angeborenen Störungen des Bindegewebes. Betroffene haben häufig sehr bewegliche Gelenke, die sich leicht überstrecken lassen. Typisch sind wiederkehrende oder chronische Gelenk- und/oder Rückenschmerzen, Instabilitätsgefühle, Müdigkeit sowie gelegentlich Probleme mit Sehnen, Bändern oder Alltagsbelastungen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine ärztliche Untersuchung der Gelenkbeweglichkeit und der Krankengeschichte; häufig werden weitere Ursachen ausgeschlossen. Die Behandlung zielt in der Regel auf Stabilisierung und Schmerzreduktion ab, vor allem durch Physiotherapie, gezieltes Muskeltraining, eine passende Alltags- und Belastungssteuerung sowie bei Bedarf Schmerztherapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder zunehmend belastungsabhängigen Schmerzen, wiederkehrenden Gelenkverrenkungen/Umknickereignissen oder spürbarer Instabilität sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten Beschwerden wie plötzlicher starker Gelenkschwellung, Taubheit, Gefühlsverlust oder Verdacht auf Verletzung mit starken Schmerzen ist sofortige Hilfe nötig; bei Notfall 112, außerhalb des Notfalls 116117.

Behandler für Hypermobilitätssyndrom

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Praxen, die Hypermobilitätssyndrom behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um ein Hypermobilitätssyndrom handelt?

Üblicherweise wird die übermäßige Gelenkbeweglichkeit in der ärztlichen Untersuchung bewertet und mit der Krankengeschichte abgeglichen. Häufig werden andere Ursachen für Beschwerden ausgeschlossen.

Welche Behandlung hilft typischerweise am meisten?

In der Regel stehen Physiotherapie und gezieltes Muskeltraining zur Stabilisierung im Vordergrund. Zusätzlich kann eine individuelle Schmerztherapie und eine angepasste Belastungssteuerung sinnvoll sein.

Ist das Hypermobilitätssyndrom gefährlich oder heilbar?

Es ist nicht automatisch gefährlich, kann aber Beschwerden und Einschränkungen verursachen. Eine vollständige „Heilung“ ist nicht immer möglich; häufig lässt sich die Symptomatik jedoch gut beeinflussen.