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Hypervolämie

Hypervolämie ist eine Erhöhung des Volumens des zirkulierenden Blutes. Ursachen können unter anderem Flüssigkeitstherapien, Nierenfunktionsstörungen, bestimmte Herzerkrankungen oder hormonelle und Gefäßregulationsstörungen sein. Typische Hinweise sind Gewichtszunahme innerhalb kurzer Zeit, geschwollene Beine oder Hände (Ödeme), eventuell Atemnot, erhöhter Blutdruck sowie Zeichen von Überlastung des Kreislaufs. Die Diagnose erfolgt meist über Anamnese, körperliche Untersuchung, Laborwerte, Messung von Blutdruck/Sauerstoff sowie ggf. Bildgebung und Bewertung der Ein- und Ausfuhr. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig Anpassungen der Flüssigkeitszufuhr, Diuretika („Entwässerung“) und die Therapie der Grunderkrankung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich starker Gewichtszunahme, zunehmenden Ödemen oder Atemnot sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei Brustschmerz, starkem Leistungsabfall, Verwirrtheit oder schweren Atemproblemen gilt: Notruf 112. Ist keine akute Gefahr erkennbar, kann auch 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Hypervolämie?

Häufig fallen schnelle Gewichtszunahme, Ödeme und teils Atemnot oder erhöhter Blutdruck auf. Sicher beurteilen lässt sich der Zustand meist erst nach Untersuchung und Laborwerten.

Kann eine Hypervolämie durch zu viel Trinken oder Infusionen entstehen?

Ja, in manchen Situationen kann eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr zur Hypervolämie beitragen, insbesondere wenn die Ausscheidung eingeschränkt ist. Entscheidend sind Ein- und Ausfuhr sowie die zugrunde liegende Ursache.

Welche Behandlung wird typischerweise eingesetzt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann Flüssigkeitsrestriktion, Diuretika sowie die Therapie der Grunderkrankung umfassen. Die Maßnahmen werden eng überwacht, um Elektrolyt- und Kreislaufprobleme zu vermeiden.