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Hypokalzämie

Hypokalzämie bezeichnet eine erniedrigte Kalziumkonzentration im Blut. Ursachen können unter anderem ein Mangel an Vitamin D, Störungen der Nebenschilddrüsen, bestimmte Medikamente oder Probleme mit der Regulation des Calciumstoffwechsels sein. Typische Symptome sind Kribbeln an Lippen oder Fingern, Muskelkrämpfe, Muskelzucken und in schweren Fällen Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen. Die Diagnose erfolgt meist durch Blutuntersuchungen (gesamt- und/oder ionisiertes Calcium, häufig zusätzlich Vitamin D, Parathormon und Magnesium) sowie je nach Situation ein EKG. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und der Schwere und umfasst oft die Korrektur von Vitamin D bzw. Magnesium und bei ausgeprägten Beschwerden die Gabe von Calcium, zunächst gegebenenfalls intravenös.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden starken Muskelkrämpfen, anhaltendem Kribbeln, Benommenheit oder Zeichen einer Herzbeteiligung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schweren Symptomen, deutlicher Atemnot oder Verdacht auf eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung ist der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann bei nicht akuten, aber dringlichen Beschwerden der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht eine Hypokalzämie am häufigsten?

Häufige Ursachen sind Vitamin-D-Mangel, Störungen der Nebenschilddrüsen sowie Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen von Medikamenten. Auch ein zu niedriges Magnesium kann die Calciumregulation beeinträchtigen.

Welche Symptome deuten auf eine Hypokalzämie hin?

Typisch sind Kribbeln, Taubheitsgefühle und Muskelkrämpfe oder -zucken. Bei schweren Verläufen können Herzrhythmusstörungen oder Verwirrtheit auftreten.

Wie wird Hypokalzämie behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schwere. Je nach Situation werden Calcium und ggf. Vitamin D sowie häufig auch Magnesium korrigiert, bei starken Beschwerden kann Calcium zunächst auch intravenös gegeben werden.