Hypothermie
Hypothermie entsteht, wenn der Körper mehr Wärme verliert als er produzieren kann, etwa durch Kälte, Nässe oder lange Aufenthalte im Freien. Typisch sind zunächst Kältezittern, Blässe und rasche Müdigkeit. Mit zunehmender Abkühlung können verwaschene Sprache, Verwirrtheit, verlangsamter Puls, ungewöhnlich langsame Atmung und schließlich Bewusstlosigkeit auftreten. Die Diagnose erfolgt meist über die gemessene Körpertemperatur (z. B. rektal oder im Ohr) und den klinischen Zustand. Die Behandlung umfasst zunächst das Stoppen der Wärmeverluste (trocknen, vor Wind schützen), kontrolliertes Wiederaufwärmen und bei schweren Fällen eine medizinische Überwachung; medizinische Maßnahmen können je nach Schweregrad eine Kreislauf- und Atemunterstützung einschließen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei Verdacht auf Hypothermie sollte umgehend medizinische Hilfe eingeholt werden, besonders bei starker Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit, verlangsamtem Atem oder sehr niedriger Körpertemperatur. In akuten Notfällen ist 112 zu wählen. Bei weniger dringlichen, aber bestätigten Fällen sollte 116117 kontaktiert werden oder zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Behandler für Hypothermie
87 insgesamtDr. Helmut Pröllochs
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Barbara Melzer
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Flamm
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ariane Bucher
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Götz Lohrmann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Joachim Siewert
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Gaumann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Katja Schüll
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Med. Schleich
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Michels
Facharzt für Akupunktur
Dr. med Florian Meier
Facharzt für Allgemeinmedizin
Praxen, die Hypothermie behandeln
290 insgesamtErste Hilfe für Kinder
Erste Hilfe Chirurgie
Erste Hilfe Entbindung
Erste Hilfe Innere Medizin
Praxis am Telegrafenberg
Schwerpunktpraxis Diabetes & Rheuma Wilmersdorf
Häufige Fragen
Woran erkennt man eine Hypothermie frühzeitig?
Häufige frühe Anzeichen sind Kältezittern, Blässe und zunehmende Schwäche. Bei Verwirrtheit oder deutlicher Benommenheit besteht ein erhöhtes Risiko und sofortiger Handlungsbedarf.
Was sollte bis zum Eintreffen von Hilfe getan werden?
Betroffene sollten aus Kälte und Nässe gebracht und vor Wind geschützt werden. Nasse Kleidung wechseln, isolierende Kleidung/Decken verwenden und das Wiederaufwärmen behutsam erfolgen lassen.
Ist Hypothermie auch ohne Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt möglich?
Ja, besonders bei Nässe, starkem Wind, langem Aufenthalt im Freien oder schlechter körperlicher Verfassung kann die Körpertemperatur auch bei milderen Temperaturen gefährlich sinken.