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Hypovolämie

Hypovolämie bedeutet, dass im Blutkreislauf zu wenig Flüssigkeit bzw. Blut vorhanden ist. Ursachen sind häufig starke Blutungen, anhaltender Flüssigkeitsverlust durch Durchfall/Erbrechen, Brandverletzungen oder zu geringe Zufuhr bei schweren Erkrankungen. Typische Symptome sind niedriger Blutdruck, schneller Puls, Schwindel, Schwäche, trockener Mund, kalte oder blasse Haut sowie ggf. Verwirrtheit. Die Diagnose basiert auf Anamnese, körperlicher Untersuchung und Messwerten wie Blutdruck, Puls, Laborwerten (z. B. Blutbild, Elektrolyte, Hämatokrit) und je nach Situation weiteren Untersuchungen. Die Behandlung erfolgt in der Regel rasch durch Flüssigkeits- oder Blutgabe (z. B. Infusionen), gleichzeitig wird die Ursache behandelt und der Kreislauf eng überwacht.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Anzeichen einer Kreislaufstörung wie anhaltendem Schwindel, Ohnmacht, sehr schwachem Puls, kalter/blasser Haut oder Verdacht auf starke Blutung sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuten, schweren Beschwerden ist der Notruf 112 zu wählen. Bei nicht lebensbedrohlichen, aber deutlichen Beschwerden ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung über 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht eine Hypovolämie am häufigsten?

Am häufigsten entsteht sie durch Blutungen oder starken Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch Durchfall, Erbrechen oder großflächige Verbrennungen.

Welche Warnzeichen sprechen für eine ernsthafte Hypovolämie?

Typisch sind niedriger Blutdruck, schneller Puls, starke Schwäche, Schwindel oder Ohnmacht sowie kalte, blasse Haut.

Wie wird die Hypovolämie behandelt?

In der Regel erfolgt eine rasche Kreislaufstabilisierung durch Flüssigkeits- oder Blutgabe, während die Ursache (z. B. Blutung oder Infekt) parallel behandelt wird.