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Ichthyose

Bei der Ichthyose handelt es sich um eine Verhornungsstörung, bei der die Haut deutlich trockener ist und vermehrt Schuppen bildet. Ursachen sind meist genetisch bedingt; seltener kann sie auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten. Typische Symptome sind trockene, raue oder bräunlich wirkende Schuppen, Juckreiz sowie eine teils gespannte Haut; je nach Ausprägung können Hände, Füße, Gelenkbereiche und Schleimhäute mitbetroffen sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Anamnese, klinische Untersuchung und ggf. Hautuntersuchungen sowie Labor- oder genetische Abklärung. Die Behandlung zielt vor allem auf die Linderung ab, zum Beispiel mit konsequenter Hautpflege, keratolytischen oder feuchtigkeitsspendenden Cremes sowie in ausgewählten Fällen ärztlich überwachten systemischen Therapien.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Beschwerden wie ausgeprägtem Juckreiz, schmerzhaften Rissen, Zeichen einer Hautinfektion (z. B. zunehmende Rötung, Wärme, Eiter) oder plötzlicher Verschlechterung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schweren Entzündungen oder rascher Verschlimmerung ist der ärztliche Notdienst zu kontaktieren; in akuten Notfällen den Rettungsdienst unter 112 bzw. 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) nutzen.

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Häufige Fragen

Ist Ichthyose ansteckend?

Nein. Ichthyose ist in der Regel eine Erkrankung der Hautverhornung und nicht durch Ansteckung von anderen Personen zu bekommen.

Welche Hautpflege hilft typischerweise?

Häufig werden rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte sowie bei Bedarf Hornlösungsmittel (keratolytische Präparate) empfohlen. Die genaue Auswahl sollte an Schweregrad und Hautzustand angepasst werden.

Kann die Erkrankung im Alltag behandelt werden?

Oft lässt sich die Symptomlast deutlich reduzieren, vor allem durch konsequente Pflege und Vermeidung stark austrocknender Einflüsse. Zusätzlich können ärztlich unterstützte Therapien in schweren Verläufen sinnvoll sein.