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Intercostalneuralgie

Intercostalneuralgie bezeichnet Nervenschmerzen, die zwischen den Rippen auftreten. Häufig werden die Schmerzen als brennend, stechend oder wie ein Gürtel empfunden und können bei Atmung, Husten, Bewegung oder Druck auf den Bereich stärker werden. Begleitend können Taubheitsgefühle oder Missempfindungen auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung; je nach Verdacht können Bildgebung oder Laborwerte zum Ausschluss anderer Ursachen (z. B. Wirbelsäule, Gürtelrose oder Orgenerkrankungen) nötig sein. Die Behandlung umfasst typischerweise Schmerztherapie, physikalische Maßnahmen und je nach Ursache auch gezielte Therapie, etwa antivirale Behandlung bei Gürtelrose oder Behandlung der auslösenden Nerven-/Wirbelsäulenprobleme.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden starken Brustschmerzen, Atemnot, Ausstrahlung in Arm/Kiefer, Kreislaufproblemen oder Verdacht auf einen Herz- oder Lungennotfall sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden (112). Besteht kein Notfall, sollte zeitnah eine Abklärung erfolgen, wenn der Schmerz anhaltend ist, rasch zunimmt oder ungewöhnliche Begleitsymptome wie Fieber oder ein gürtelförmiger Hautausschlag auftreten (116117).

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Praxen, die Intercostalneuralgie behandeln

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Häufige Fragen

Woran lässt sich Intercostalneuralgie erkennen?

Typisch sind Schmerzen zwischen den Rippen, die oft durch Atmung, Husten oder Bewegung verstärkt werden. Eine ärztliche Untersuchung dient vor allem dazu, andere Ursachen auszuschließen.

Welche Auslöser kommen häufig in Frage?

Mögliche Ursachen sind Reizungen der Zwischenrippennerven, Beschwerden der Wirbelsäule oder auch Gürtelrose. Die genaue Ursache wird anhand der Beschwerden und ggf. weiterer Untersuchungen beurteilt.

Wie wird die Behandlung gewöhnlich durchgeführt?

Üblicherweise werden Schmerzmittel und ggf. nervenwirksame Medikamente eingesetzt sowie physikalische Maßnahmen empfohlen. Bei bestimmten Auslösern (z. B. Gürtelrose) erfolgt eine gezielte spezifische Therapie.