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Ischialgie

Ischialgie bezeichnet Schmerzen, die vom unteren Rücken oder Gesäß entlang des Ischiasnervs ins Bein ziehen. Typisch sind ausstrahlende Rückenschmerzen, Kribbeln, Taubheit oder ein Gefühl von elektrisierenden „Stromschlägen“, manchmal begleitet von Schwäche. Häufige Ursachen sind Reizungen durch Bandscheibenprobleme oder andere Verengungen im Wirbelsäulenbereich. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung mit neurologischem Status; bildgebende Verfahren (z. B. MRT) kommen je nach Verlauf und Verdacht zum Einsatz. Die Behandlung reicht von Schonung im sinnvollen Rahmen, Physiotherapie und schmerz- bzw. entzündungshemmenden Maßnahmen bis zu gezielten Interventionen bei anhaltenden Beschwerden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist dringend, wenn starke oder rasch zunehmende Schmerzen auftreten, Gefühlsstörungen oder deutliche Schwäche im Bein neu entstehen oder die Beschwerden trotz Schonung nicht besser werden. Bei Hinweisen auf eine Beteiligung der Nervenfunktion mit Blasen- oder Darmproblemen, Taubheit im Schrittbereich oder Lähmungserscheinungen sollte sofort medizinische Hilfe gesucht werden: Notruf 112, bei nicht lebensbedrohlichen Akutfällen 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Ischialgie handelt?

Typisch sind ausstrahlende Schmerzen vom Gesäß ins Bein, oft zusammen mit Kribbeln oder Taubheit. Eine Untersuchung kann prüfen, welcher Nerv betroffen ist.

Welche Ursachen kommen bei Ischialgie häufig infrage?

Häufig liegt eine Reizung des Ischiasnervs im Bereich der Lendenwirbelsäule vor, z. B. durch Bandscheibenbeschwerden oder Engstellen. Die genaue Ursache wird anhand von Symptomen und Untersuchung eingeordnet.

Muss bei Ischialgie immer eine Operation erfolgen?

Nicht zwangsläufig. Viele Beschwerden bessern sich mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und Schmerztherapie; weitere Schritte werden bei anhaltenden oder schweren Verläufen erwogen.