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Jacobsen-Syndrom

Das Jacobsen-Syndrom entsteht meist durch eine Deletion eines Chromosomenabschnitts (häufig am Chromosom 11). Betroffen sind vor allem Entwicklung, Wachstum, Sprache sowie verschiedene Organsysteme. Typische Symptome können Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Sprachprobleme, bestimmte Gesichtsmerkmale, häufigere Infektionen und teils angeborene Herz- oder andere Fehlbildungen sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch genetische Untersuchungen, etwa mittels Chromosomenanalyse oder molekularer Diagnostik. Eine Behandlung ist meist unterstützend und richtet sich nach den individuellen Beschwerden, z. B. durch Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und gegebenenfalls Mitbehandlung von Organproblemen durch Fachärzte.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei auffälliger Entwicklung, Entwicklungsverzögerungen, Ernährungs- oder Atemproblemen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Beschwerden wie Atemnot, bläulicher Verfärbung, schweren anhaltenden Blutungen oder Notfällen ist sofort der Notruf zu wählen (112) oder ärztlicher Bereitschaftsdienst (116117).

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht das Jacobsen-Syndrom?

Ursächlich ist meist eine Deletion eines Chromosomenabschnitts. Die genetische Ursache wird durch spezielle Untersuchungen gesichert.

Wie wird das Jacobsen-Syndrom festgestellt?

Üblicherweise erfolgt die Diagnose über genetische Diagnostik wie Chromosomenanalyse oder molekulare Verfahren. Zusätzlich werden Symptome und mögliche Organbeteiligungen untersucht.

Gibt es eine ursächliche Behandlung?

Eine Heilung im Sinne einer Entfernung der genetischen Ursache ist in der Regel nicht möglich. Die Behandlung erfolgt vor allem symptomorientiert, z. B. durch Therapien zur Entwicklungsförderung und durch Fachbehandlung bei Organproblemen.