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Jetlag

Jetlag bezeichnet eine vorübergehende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, meist nach Reisen über mehrere Zeitzonen. Häufig kommt es zu Ein- oder Durchschlafproblemen, Müdigkeit am Tag, Konzentrationsstörungen sowie schlechter Anpassung an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus. Manche Betroffene berichten auch über körperliche Unruhe, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden. Die Diagnose erfolgt in der Regel klinisch anhand des zeitlichen Zusammenhangs zur Reise und der typischen Beschwerden. Üblich sind Anpassung des Reise- und Tageslichtmanagements, Schlafhygiene, die zeitlich gezielte Anwendung von Licht bzw. gegebenenfalls Melatonin sowie ggf. kurzfristige Unterstützung durch geeignete Maßnahmen nach ärztlicher Rücksprache.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn starke Beschwerden mehrere Tage anhalten, der Schlaf deutlich eingeschränkt bleibt oder die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt wird. Bei Warnzeichen wie Brustschmerz, Atemnot, anhaltendem hohem Fieber, Verwirrtheit oder schweren neurologischen Symptomen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert Jetlag normalerweise?

Jetlag klingt häufig innerhalb weniger Tage wieder ab, abhängig von der Anzahl der Zeitzonen und der individuellen Anpassungsfähigkeit.

Was hilft am besten gegen Jetlag?

Meist helfen konsequente Schlafhygiene, Tageslicht zur richtigen Ortszeit und eine an den Rhythmus angepasste Planung von Schlafzeiten. Medikamente wie Melatonin sollten nur nach Rücksprache eingesetzt werden.

Muss Jetlag immer ärztlich behandelt werden?

In der Regel ist keine spezielle Behandlung erforderlich, solange die Beschwerden mild sind und sich rasch bessern. Bei anhaltend starken Symptomen sollte ärztlich abgeklärt werden, ob andere Ursachen vorliegen.