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Karzinoid

Karzinoide (häufig unter dem Begriff neuroendokrine Tumoren zusammengefasst) können aus Hormon- oder Botenstoff bildenden Zellen entstehen, etwa im Magen-Darm-Trakt oder in den Atemwegen. Typische Symptome hängen davon ab, ob der Tumor Botenstoffe freisetzt, und können unter anderem wiederkehrende Gesichtsrötungen, Durchfall, Bauchschmerzen, pfeifende Atmung oder Müdigkeit umfassen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über ärztliche Untersuchung, Bildgebung (z. B. CT/MRT), Gewebeentnahme (Biopsie) und Blut- bzw. Urinmessungen bestimmter Tumormarker. Die Behandlung umfasst je nach Stadium und Lokalisation meist Operation, ggf. medikamentöse Therapien oder zielgerichtete und unterstützende Maßnahmen; bei fortgeschrittenen Fällen kann eine zusätzliche Strahlentherapie oder spezifische Behandlung der Hormonwirkungen erwogen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder plötzlich starken Beschwerden wie anhaltendem Durchfall, zunehmenden Bauch- oder Brustschmerzen, Atemnot oder starken Kreislaufproblemen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder schweren allergieähnlichen Reaktionen ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Wenn keine unmittelbare Lebensgefahr besteht, kann auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Welche Beschwerden können bei Karzinoid auftreten?

Häufige Hinweise sind je nach Botenstofffreisetzung wiederkehrende Gesichtsrötungen, Durchfall, Bauchbeschwerden oder Atemwegsbeschwerden. Die Symptome können auch unspezifisch sein.

Wie wird Karzinoid sicher festgestellt?

Meist werden Bildgebung und Laborwerte kombiniert, und die endgültige Diagnose erfolgt durch Gewebeuntersuchung (Biopsie). Zusätzlich können bestimmte Tumormarker im Blut oder Urin bestimmt werden.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Therapie richtet sich nach Tumorort und Stadium; häufig steht eine Operation im Vordergrund. Je nach Situation kommen weitere Medikamente oder zusätzliche Verfahren zur Kontrolle des Tumors und der Beschwerden infrage.