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Katalepsie

Katalepsie (ICD-10 F44.2) bezeichnet ein unwillkürliches, oft lang anhaltendes Erstarren in einer bestimmten Körperhaltung. Betroffene können währenddessen nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht bewegt werden, und auch die Reaktionsfähigkeit kann vermindert sein. Typisch sind plötzlich auftretende Episoden, die von kurzer bis längerer Dauer reichen können. Für die Diagnose ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um neurologische Ursachen (z. B. Krampfanfälle, Bewegungsstörungen) und andere medizinische Gründe auszuschließen. Die Behandlung erfolgt in groben Zügen je nach Ursache: häufig werden psychotherapeutische Ansätze eingesetzt; zusätzlich kann eine neurologische oder psychiatrische Mitbeurteilung erfolgen. In akuten Situationen steht die Sicherheit im Vordergrund.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei erstmaligem Auftreten, wiederkehrenden Episoden oder wenn Begleitsymptome wie Bewusstseinsstörungen, starke Schmerzen, Verletzungen oder neurologische Ausfälle auftreten, sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei akuter Gefahr, anhaltender Bewusstlosigkeit oder schweren Notfallsymptomen ist der Notruf 112 zu wählen. Ist keine akute Lebensgefahr erkennbar, kann auch 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man Katalepsie?

Kennzeichnend ist das unwillkürliche, lang anhaltende Verharren in einer Haltung mit eingeschränkter Beweglichkeit. Eine sichere Zuordnung ist jedoch nur nach ärztlicher Abklärung möglich.

Kann Katalepsie etwas Gefährliches sein?

Die Ursache kann sehr unterschiedlich sein, und neurologische Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden. Besonders bei Verletzungsgefahr oder Bewusstseinsproblemen sollte umgehend medizinisch abgeklärt werden.

Wie wird Katalepsie behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache; häufig sind psychotherapeutische Maßnahmen Teil des Vorgehens. Zusätzlich kann eine neurologische oder psychiatrische Mitbeurteilung erforderlich sein.