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Katatone Schizophrenie

Katatone Schizophrenie (ICD-10 F20.2) ist eine psychische Erkrankung, bei der katatone Symptome auftreten, etwa anhaltende Bewegungsarmut, Starrheit oder auffällige Bewegungsmuster. Typisch sind unter anderem nicht zielgerichtete Bewegungen, veränderte Reaktionen auf Ansprache sowie zeitweise extreme Unruhe. Die Diagnose erfolgt durch eine psychiatrische Beurteilung auf Basis der beobachteten Symptome und des Krankheitsverlaufs; häufig werden andere Ursachen, etwa neurologische Erkrankungen oder Entzug/Medikamenteneffekte, mitberücksichtigt. Die Behandlung umfasst in der Regel eine psychiatrische Therapie mit Medikamenten und begleitenden Maßnahmen; bei schweren katatonen Zuständen kann eine rasche medizinische Behandlung erforderlich sein.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Sobald ungewöhnliche Bewegungsstörungen, starke Unruhe, Reaktionslosigkeit, deutlich verändertes Verhalten oder deutliche Verschlechterungen auftreten, sollte zeitnah eine ärztliche bzw. psychiatrische Abklärung erfolgen. Bei akuter Gefahr, Bewusstseinsstörungen oder schweren körperlichen Symptomen ist umgehend der Notruf zu wählen (112). In weniger dringenden Fällen kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden (116117).

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Häufige Fragen

Welche Symptome deuten auf eine katatone Schizophrenie hin?

Häufig fallen starke Bewegungsarmut oder Starrheit, ungewöhnliche Reaktionen auf Ansprache und zeitweise Unruhe auf. Eine sichere Einordnung ist nur durch eine psychiatrische Diagnostik möglich.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose basiert auf der klinischen Untersuchung und dem Verlauf der Symptome. Andere mögliche Ursachen werden dabei in der Regel mit geprüft.

Ist die Erkrankung behandelbar?

Ja, in der Regel ist eine Behandlung durch psychiatrische Betreuung möglich, meist mit Medikamenten und begleitenden Maßnahmen. Bei schweren katatonen Zuständen kann eine schnelle ärztliche Hilfe besonders wichtig sein.