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Katzenkratzkrankheit

Die Katzenkratzkrankheit (ICD-10 A28.1) wird durch Bakterien verursacht, die von Katzen auf den Menschen übertragen werden, typischerweise über Kratzer. Häufig entsteht an der Eintrittsstelle eine kleine Wunde oder Entzündung, begleitet von geschwollenen, druckempfindlichen Lymphknoten in der Nähe. Gelegentlich treten auch Allgemeinsymptome wie Fieber oder Müdigkeit auf. Die Diagnose erfolgt meist anhand der Krankengeschichte (Kontakt zu Katzen) und der typischen Beschwerden; je nach Verlauf können Blutuntersuchungen oder der Erregernachweis ergänzend genutzt werden. Die Behandlung reicht in vielen Fällen von Abwarten und Wundversorgung bis hin zu Antibiotika, insbesondere bei ausgeprägten oder komplikationsreichen Verläufen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Lymphknoten deutlich schmerzen, stark anschwellen oder die Beschwerden nach einigen Tagen nicht besser werden. Bei hohem Fieber, zunehmender Rötung/Wärme, Eiterbildung, starken Schmerzen oder Beteiligung von Augen/neurologischen Symptomen sollte umgehend medizinische Hilfe gesucht werden. In Notfällen ist der Rettungsdienst unter 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden ist 116117 der ärztliche Bereitschaftsdienst.

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Häufige Fragen

Wie zeigt sich eine Katzenkratzkrankheit typischerweise?

Oft tritt nach einem Katzenkratzer an der Stelle zunächst eine kleine Entzündung auf, danach kommt es zu geschwollenen, druckempfindlichen Lymphknoten in der Nähe. Manche Betroffene haben zusätzlich Fieber oder Müdigkeit.

Muss jede Katzenkratzwunde sofort mit Antibiotika behandelt werden?

Nicht zwingend. Häufig ist zunächst eine saubere Wundversorgung und Beobachtung ausreichend, bei ausgeprägten Beschwerden oder Komplikationen können jedoch Antibiotika erforderlich sein.

Wann ist die Gefahr für Komplikationen erhöht?

Komplikationen sind insbesondere bei starkem Krankheitsverlauf, ausgeprägten Lymphknotenschwellungen, Eiterbildung oder wenn empfindliche Organe betroffen sein könnten (z. B. Augen) wahrscheinlicher. Dann sollte zeitnah ärztlich behandelt werden.