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Keratoderma hereditarium mutilans

Beim Keratoderma hereditarium mutilans handelt es sich um eine genetisch bedingte Form von vererbter Keratose. Dabei bildet sich übermäßig Hornhaut, häufig an Händen und Füßen, was zu Rissen, Schmerzen, manchmal auch zu Entzündungen und fortschreitenden Fehlbildungen führen kann. Typisch sind bereits früh beginnende Veränderungen, die im Verlauf zunehmend belastend werden. Die Diagnose erfolgt meist klinisch anhand des Erscheinungsbilds; zusätzlich können Hautuntersuchungen, Familienanamnese und – falls erforderlich – genetische oder histologische Abklärungen helfen. Die Behandlung zielt vor allem auf die Linderung der Beschwerden ab, z. B. durch keratolytische Pflege (Hornhautlösende Wirkstoffe), regelmäßige medizinische Fuß- bzw. Handpflege, Wundversorgung und bei Entzündung gegebenenfalls weitere ärztliche Therapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei zunehmenden Schmerzen, blutenden oder stark entzündeten Hautstellen, tieferen Rissen sowie Zeichen einer Infektion sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuten starken Entzündungszeichen, Fieber oder rascher Verschlechterung ist umgehend medizinische Abklärung erforderlich; im Notfall kann 112 gewählt werden, ansonsten ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zuständig.

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Häufige Fragen

Ist das Keratoderma hereditarium mutilans heilbar?

Meist handelt es sich um eine chronische, genetisch bedingte Erkrankung. Eine dauerhafte Heilung ist in der Regel nicht zu erwarten, die Beschwerden können jedoch häufig gut behandelt und kontrolliert werden.

Welche Behandlung hilft gegen die verdickte Hornhaut?

In der Regel kommen keratolytische Präparate sowie regelmäßige medizinische Pflege zum Einsatz, um die Hornhaut zu reduzieren und Risse zu vermeiden. Bei Entzündungen oder Wunden kann eine zusätzliche ärztliche Therapie notwendig sein.

Wann sollte eine dermatologische Untersuchung stattfinden?

Sobald an Händen oder Füßen schmerzhafte, zunehmend dicke Hornhaut oder tiefe Risse auftreten, sollte eine dermatologische Abklärung erfolgen. Bei Verdacht auf Infektion oder rascher Verschlechterung ist eine schnellere Vorstellung sinnvoll.