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Keratozystischer odontogener Tumor

Der keratozystische odontogene Tumor (K09.0) ist eine zahnbezogene Läsion, die typischerweise im Kiefer entsteht. Häufig wächst sie über längere Zeit ohne Beschwerden, kann aber bei Größenzunahme Schmerzen, Druckgefühl oder Schwellungen auslösen. Je nach Lage können Zahnverschiebungen oder Probleme beim Mundaufmachen auftreten. Zur Diagnose werden bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT eingesetzt, meist ergänzt durch eine Gewebeuntersuchung (Biopsie/Histologie). Die Behandlung erfolgt in der Regel operativ (z. B. Ausschälen/Enukleation), häufig mit genauer Nachsorge, da es zu Rückfällen kommen kann.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden Kieferschmerzen, einer spürbaren Schwellung, Taubheitsgefühl oder beim Verdacht auf eine Zahn-/Kieferveränderung sollte zügig zahnärztlicher oder kieferchirurgischer Rat eingeholt werden. Bei starken Beschwerden, Fieber oder Atem-/Schluckproblemen gilt ein Notfall: 112 anrufen. Wenn keine lebensbedrohlichen Symptome vorliegen, ist 116117 für die ärztliche/ zahnärztliche Bereitschaft hilfreich.

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Häufige Fragen

Welche Symptome verursacht der keratozystische odontogene Tumor häufig?

Oft bestehen zunächst keine Beschwerden. Möglich sind später Kieferschmerzen, Schwellung oder Zahnverschiebungen, abhängig von Größe und Lage.

Wie wird die Diagnose gesichert?

Bildgebung wie Röntgen oder CT zeigt die Veränderung. Entscheidend ist meist eine Biopsie mit histologischer Untersuchung.

Wie erfolgt die Behandlung und muss nachbehandelt werden?

Die Behandlung ist meist operativ. Aufgrund des möglichen Rückfallrisikos sind regelmäßige Kontrollen nach der Behandlung üblich.