Keshan-Krankheit
Die Keshan-Krankheit ist eine Erkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie) und kann zu einer Schwächung der Herzfunktion führen. Typische Symptome sind belastungsabhängige Atemnot, Müdigkeit, Herzklopfen sowie Schwellungen (z. B. an Beinen oder Knöcheln). Je nach Schwere kann es auch zu einem beschleunigten oder unregelmäßigen Herzschlag kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG und Laborwerte; bildgebende Verfahren wie Echokardiografie können Hinweise auf eine Herzmuskelschädigung geben. Die Behandlung zielt meist auf die Behandlung der Herzinsuffizienz ab und kann eine Selen-Korrektur sowie weitere ursächliche Maßnahmen beinhalten, soweit diese vermutet werden.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltender oder neu auftretender Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht, deutlichen Leistungseinbruchs oder starken Herzrhythmusstörungen sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden wie Brustschmerz mit Luftnot oder drohendem Kreislaufversagen ist der Notruf 112 zu wählen. Bei nicht akuten, aber dringenden Fragen zur weiteren Abklärung kann 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Keshan-Krankheit
135 insgesamtDr. med. Wieland Zittwitz
Facharzt für Endokrinologie
Dipl. Med. Svetlana Tlechas-Tkatsch
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Delfs
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Ege
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christoph Dieterle
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Kathrin Noga
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Axel Schulze
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med Erik Wizemann;Dr. med. Annette Böckh
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. Michael Dietlein
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. C.-D. Pflaum - Internist
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Pflaum
Facharzt für Endokrinologie
Praxen, die Keshan-Krankheit behandeln
388 insgesamtEndokrinologie Berlin
Praxisgemeinschaft Braune & Bieber
Patienten Praxis
Arztpraxis Tönneßen
Nasila Nouniaz-Wirbelauer
Dr. med. Wieland Zittwitz
Häufige Fragen
Woran erkennt man, ob die Keshan-Krankheit vorliegt?
Hinweise ergeben sich aus Symptomen und Untersuchungen wie EKG, Labor und Echokardiografie. Zusätzlich wird die mögliche Ursache, etwa ein Selenmangel, in der Anamnese und durch Laborabklärung berücksichtigt.
Welche Behandlung ist üblich?
Üblicherweise werden Maßnahmen zur Behandlung der Herzinsuffizienz eingesetzt. Wenn ein Mangel vermutet wird, kann die Korrektur wichtiger Nährstoffe (z. B. Selen) Teil des Konzepts sein.
Kann die Erkrankung gefährlich werden?
Ja. Je nach Ausprägung kann die Keshan-Krankheit zu einer deutlich eingeschränkten Pumpfunktion und Herzrhythmusstörungen führen. Daher sollte die Abklärung und Behandlung zeitnah erfolgen.