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Klavikulafraktur

Eine Klavikulafraktur (ICD-10 S42.0) ist der Bruch des Schlüsselbeins, meist durch Stürze auf die Schulter oder indirekte Gewalteinwirkung. Typische Symptome sind starke Schmerzen im Bereich des Schlüsselbeins, Schwellung und Blutergüsse, häufig eine tastbare Druckempfindlichkeit sowie eingeschränkte Arm- und Schulterbewegung. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch eine körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren, meist Röntgenaufnahmen; in Einzelfällen können weitere Bildgebungsschritte nötig sein. Die Behandlung reicht von Ruhigstellung (z. B. Schlinge) und Schmerztherapie bis zu einer Operation, je nach Lage/Verlagerung und Instabilität des Bruchs.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, deutlicher Fehlstellung, ausgeprägter Schwellung oder wenn der Arm kaum bewegt werden kann, sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei Gefühlsstörungen, zunehmender Taubheit, Atemproblemen oder starken Blutungen ist umgehend der Notruf zu wählen (112). Wenn keine akute Notfallsituation besteht, kann außerhalb der Praxiszeiten 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie wird eine Klavikulafraktur festgestellt?

Üblicherweise erfolgt die Diagnose durch eine körperliche Untersuchung und Röntgenbilder. Je nach Befund können weitere Untersuchungen erforderlich sein.

Welche Behandlung ist bei einem Schlüsselbeinbruch üblich?

Oft wird zunächst ruhiggestellt und die Schmerzlinderung behandelt. Ob eine OP sinnvoll ist, hängt von der Bruchform und Verlagerung ab.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilungszeit variiert, typischerweise dauert es mehrere Wochen bis zum knöchernen Durchbau. Belastung und Physiotherapie werden meist stufenweise empfohlen.